Pflichtspielauftakt der 1. Frauen geglückt

Am vergangenen Sonntag bestritten die Damen von Germania Hauenhorst ihr erstes Pflichtspiel. Im Westfalenpokal mussten die Hauenhorsterinnen gegen Union Wessum antreten. Der Neu-Trainer Clemens Gude vertraute auf zwei Neuzugänge mit Pauline Watta und Tonja Sehring in der Startelf. 

Die Germania machte von Beginn an Druck. 

So war es Sinah Lütke-Harmölle, die bereits in der 9. Minute nach einer Ecke von Lina Jäger zum 1:0 einköpfte. Man könnte meinen, dass die Mannschaft aus Hauenhorst nun befreiter aufspielen konnte, doch es lag eher der Ausgleich in der Luft. Die Stürmerinnen aus Wessum liefen die Abwehr der Hauenhorsterinnen immer wieder aggressiv an, sodass die Unionerinnen zwei Mal einen individuellen Fehler in der letzten Abwehrkette erzwingen konnten und so frei auf das Tor von Anne Gehring zuliefen konnten. Doch Gehring bewies wieder einmal ihre Klasse. Sie parierte beide Male überragend. 

 

Es lief weiter schleppend für die Germania. Das Team von Gude/ Scheinig versuchte immer wieder die Spitzen Kölking und Scheinig einzusetzen, doch der letzte Pass fand selten einen Abnehmer. 

Schließlich war es ein Versuch über die rechte Außenbahn, der zum Erfolg führte. Michelle Eichmann wurde außen stark freigespielt und brachte die Kugel halbhoch vor das Tor. Dort stand Michelle Löchtenbörger am zweiten Pfosten goldrichtig und schob in der 41. Minute zum 2:0 ein. 

Da war der Knoten scheinbar geplatzt. Hauenhorst kombinierte sich jetzt besser durchs Mittelfeld und so war es Isabell Scheinig, die den Ball überragend durch die Schnittstelle auf Merle Kölking spielte. Diese konnte sich alleine vor der gegnerischen Torhüterin die Ecke aussuchen und schob sicher zum 3:0 Halbzeitstand ein. 

Nach der Halbzeit nahm die Germania etwas Dampf raus, spielte jedoch weiterhin weitestgehend in der gegnerischen Hälfte. Die Bemühungen über außen führten nicht zum Erfolg. 

Nach einem Foulspiel schoss Lina Jäger einen Freistoß aus dem linken Halbfeld. Der als Flanke gedachte Ball sprang vor der Torhüterin einmal auf und flog über ihren Kopf ins Tor. 

Nach dem 4:0 begannen die ersten Wechsel bei der Germania, die über außen nochmal frischen Wind brachten. Leider fehlte dort ein wenig die Präzision um zum Tor zu führen. 

Insgesamt kann die Mannschaft zufrieden mit der Auftaktleistung sein und ist zudem im Westfalenpokal eine Runde weiter.