Hektisches Spiel in Bochum

Am ersten Spieltag ging es für Hauenhorst zur zweiten Mannschaft des VfL Bochum. Direkt zu Beginn hatte Bochum die ersten Möglichkeiten, die zunächst noch allesamt geklärt werden konnten. Es entwickelte sich ein sehr hektisches Spiel, bei dem Bochum mit viel Druck und einem hohen Pressing agierte und immer wieder versuchte, Bälle diagonal hinter die Hauenhorster Kette zu spielen.
Nach einer guten Viertelstunde kam Hauenhorst besser ins Spiel und schaffte es zunehmend, sich aus dem Druck der Bochumerinnen zu lösen. Dennoch hatte Bochum weiterhin die klareren Chancen, die Sarah im Hauenhorster Tor aber immer gut halten konnte. Hauenhorst verteidigte aufmerksam und konnte weitere Möglichkeiten verhindern, sodass es etwas glücklich, aber umkämpft mit einem 0:0 in die Halbzeit ging.
Die zweite Halbzeit begann mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. In der 57. Minute ging Bochum schließlich durch einen Handelfmeter mit 1:0 in Führung. Danach verlor Hauenhorst etwas den Zugriff auf das Spiel und verteidigte zunehmend zu passiv. Bochum nutzte dies aus und erhöhte nur wenige Minuten später auf 2:0.
Bochum blieb weiter druckvoll. Zunächst konnte Sarah noch einige Male stark parieren, doch in der 64. Minute war auch sie machtlos. Bochum setzte sich über die Außenbahn durch, legte den Ball zurück und erhöhte auf 3:0.
Erst danach wachte Hauenhorst wieder auf und zeigte, dass man sich noch nicht geschlagen geben wollte. In der 70. Minute schickte Paule Ahlam stark über die Außenbahn. Sie setzte sich durch und fand Yara im Zentrum, die zum 3:1 vollendete.
Der erhoffte weitere Aufwind blieb danach jedoch aus. Bei Hauenhorst ließen zunehmend die Kräfte nach und das Spiel wurde erneut hektischer. Klare Chancen gab es auf beiden Seiten kaum noch, sodass es beim 3:1-Endstand blieb.
Am Ende steht eine verdiente Niederlage gegen eine junge und ambitionierte Bochumer Mannschaft, die von Beginn an sehr griffig auftrat. Gleichzeitig hat das Spiel gezeigt, woran Hauenhorst in den kommenden Wochen arbeiten kann und wo noch Verbesserungspotenzial liegt.
25Jetzt heißt es, die Erkenntnisse aus Bochum mitzunehmen und im nächsten Spiel wieder anzugreifen.