Hauenhorst zieht ins Finale ein

Am vergangenen Donnerstag wurde das Halbfinale des Kreispokals 2025 wiederaufgelegt. Hauenhorst war zu Gast bei Langenhorst-Wellbergen, die die Germania im vergangenen Jahr im Elfmeterschießen besiegt haben.

Es war klar, dass es ein kampfbetontes Spiel werden würde, wo keiner dem anderen etwas schenken möchte. Beide Mannschaften starteten zweikampfstark in die Partie, wobei Langenhorst die Germania erst einmal kommen ließ und versuchte, im Mittelfeld die Bälle zu erobern. In der 14. Minute unterlief den Hauenhorsterinnen ein Fehler im Aufbauspiel, den Langenhorst knallhart bestrafte und zur 1:0 Führung einnetzte. Hauenhorst zeigte sich ein wenig beeindruckt und hatte Mühe sich ins Spiel einzufinden. In der 21. Minute war es dann Luca Selle, die einen guten Ball auf die sich außen stark freilaufende Isabell Scheinig spielte. Diese legt den Ball dann von der Grundlinie quer auf die einlaufende Berit Richter, die den Ball zum 1:1 über die Linie brachte.

Im weiteren Verlauf plätscherte das Spiel ohne große Torchancen vor sich hin. Beide Mannschaften neutralisierten sich nahezu. In der 39. Minute startete Lara Schulze Niehues dann aus der eigenen Abwehrreihe einen Alleingang und steckte den Ball dann überragend auf die durchstartende Pauline Watta durch. Diese wurde entscheidend gestört und setzte den Ball knapp neben das Tor. Nach einer Ecke kurz vor Halbzeitpfiff war es wieder Watta, die das Tor mit einem Weitschuss nur knapp verfehlt. So ging es mit einem 1:1 in die Halbzeit.

Nach Wiederanpfiff gab es vorerst keine nennenswerten Torchancen auf beiden Seiten. Erst in der 60. Minute nahm sich Pauline Watta ein Herz und schloss entschlossen aus 18m auf das Tor ab. Beim Rettungsversuch landete der Ball hinter der Linie – 1:2. Langenhorst legte nochmal eine Schüppe drauf und erhöhte den Druck. Nur wenige Minuten nach dem Führungstreffer rollte ein von außen aufs Tor gebrachter Schuss knapp am zweiten Pfosten vorbei. Auch Flanken von Langenhorst in der 77. und 82. Minute verfehlten entweder knapp ihrem Empfänger oder wurde über das Tor geköpft. Beide Mannschaften versuchten in der Schlussphase noch alles rauszuholen, um jeweils noch ein Tor zu schießen, es bliebt jedoch bei der 2:1 Führung für die Hauenhorster Damen.

Somit steht die Mannschaft von Speter/ Obermeit nach einem Jahr Abstinenz wieder im Finale des Kreispokals.