Wichtiger Dreier im Duell der Tabellennachbarn

Mit einer überzeugenden ersten Halbzeit und einer insgesamt starken Mannschaftsleistung sicherte sich Germania Hauenhorst einen verdienten 4:2-Auswärtssieg beim SV Oesbern und nahm damit erfolgreich Revanche für die 0:3-Niederlage im Hinspiel.

SVG startete konzentriert und spielbestimmend in die Partie. Bereits in der 6. Minute fiel das 1:0 nach einem sehenswerten Spielaufbau über mehrere Stationen: Sinah Lütke-Harmölle, Luca Marie Selle, Pauline Watta, Isabell Scheinig und Berit Richter kombinierten sich sicher nach vorne, ehe das Spiel auf Ahlam Saeed Khdir verlagert wurde. Diese legte zentral auf Watta ab, die aus rund 20 Metern entschlossen abschloss und unten rechts zur Führung traf.

Auch beim 2:0 in der 25. Minute zeigte sich die spielerische Überlegenheit: Innenverteidigerin Lütke-Harmölle trieb den Ball mutig nach vorne, spielte auf Richter, die direkt auf Watta ablegte. Erneut fasste sich Watta aus der Distanz ein Herz und erhöhte verdient.

Kurz vor der Pause setzte Germania den nächsten Akzent: In der Nachspielzeit der ersten Hälfte (45.+2) setzte sich Watta nach einem Einwurf stark auf der Außenbahn durch und flankte präzise in die Mitte, wo Hzno Saeed Khdir athletisch einlief und zum 3:0 einköpfte.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Germania zunächst am Drücker. Direkt in der 46. Minute eroberte Watta den Ball im gegnerischen Spielaufbau, spielte einen Doppelpass mit Richter und schnürte mit dem 4:0 ihren Dreierpack.

In der Folge schlichen sich jedoch kurzzeitig Unkonzentriertheiten ein. In der 60. Minute nutzte Oesbern einen Schnittstellenball zum 1:4, ehe nur drei Minuten später (63.) ein flacher Ball von außen zum 2:4-Anschluss führte. In dieser Phase wirkte Germania etwas unruhig und „hibbelig“.

Danach fing sich das Team jedoch wieder, beruhigte das Spielgeschehen und erspielte sich weitere Möglichkeiten, um den Deckel endgültig draufzumachen.

Fazit:
In der ersten Halbzeit zeigte Germania ein richtig gutes Spiel mit viel Ballbesitz, klaren Kombinationen und hoher Überlegenheit. Nach starkem Start in die zweite Hälfte brachte eine kurze Schwächephase noch einmal Spannung ins Spiel, doch insgesamt blieb der Sieg verdient.

Am nächsten Spieltag empfängt Germania Hauenhorst die zweite Mannschaft von Arminia Bielefeld.

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Fotos: Udo Bolsmann