Unglückliche 2:5-Niederlage gegen Reserve von Borussia Dortmund
Aus Sicht des SV Germania Hauenhorst liest sich die 2:5-Niederlage gegen die Reserve von Borussia Dortmund II deutlich knapper und unglücklicher, als es das Ergebnis vermuten lässt.
Von Beginn an zeigte Germania eine engagierte und spielerisch starke Leistung. Besonders in den ersten 25 Minuten präsentierte sich das Team von Trainer Igor Speter wach, zweikampfstark und mutig nach vorne. Dennoch geriet Hauenhorst durch die ersten zwei Torchancen der Gäste mit 0:2 in Rückstand – ein Spielstand, der den Verlauf bis dato nur bedingt widerspiegelte.
Nach der Halbzeitpause bewies Germania Moral: Ein präziser Streckpass von Isabell Scheinig erreichte Leni Lynn Bolsmann, die auf 1:2 verkürzte. Kurz darauf folgte der verdiente Ausgleich – über Ahlam Saeed Khdir und erneut Bolsmann gelang der Ball zu Meike Winninghoff, die eiskalt zum 2:2 abschloss. In dieser Phase war Hauenhorst klar am Drücker und hatte das Spielgeschehen im Griff.
Doch der direkte Gegenzug brachte die erneute Führung für Dortmund. Wenig später hatte Germania die große Chance, im Spiel zu bleiben: Einen Handelfmeter parierte Torhüterin Sarah Hauling überragend mit einer starken Doppelabwehr. Im Anschluss schien der Ausgleich zu fallen, als Berit Richter traf – der Treffer wurde jedoch wegen einer fragwürdigen Abseitsentscheidung aberkannt.
Trotz großer Einsatzbereitschaft und weiterhin guter Spielanlage zeigte sich Borussia Dortmund II in der Schlussphase effizienter vor dem Tor und nutzte seine Chancen konsequent zum 2:4 und 2:5-Endstand.
Unterm Strich steht eine Niederlage, die in dieser Höhe nicht gerechtfertigt erscheint. Germania Hauenhorst überzeugte mit Spielfreude, Kampfgeist und einer starken Mannschaftsleistung, belohnte sich jedoch nicht für den hohen Aufwand.
Fotos: Udo Bolsmann

