Wichtiger Sieg am Ostermontag
Die 1. Frauenmannschaft der Germania trat am vergangenen Montag gegen den Tabellenvorletzten SC Borchen an. Das Team von Speter/Obermeit begann voller Spielfreude und kombinierte sich bereits in der 4. Minute auf Nicole Schampera durch, die auf Meike Winninghoff durchsteckte. Der darauffolgende Schuss wurde von der gegnerischen Torhüterin an die Latte gelenkt. Fünf Minuten später spielte Ahlam Saeed Khdir einen starken Chipball hinter die Kette, den Pauline Watta erlief, die Torhüterin umkurvte und zum 1:0 einschob.
Hauenhorst machte weiter Druck und so fing Berit Richter einen Ball im Aufbauspiel ab, spielte ihn gezielt auf Nicole Schampera, die wiederum auf Meike Winninghoff ablegte. Winninghoff legte wieder zurück auf Schampera, die zum 2:0 traf. Hauenhorst versuchte viel, hatte aber ab der 30. Minute ein kleines Tief, sodass ein Fehler im Aufbau nur durch ein Foul gestoppt werden konnte. Der darauffolgende Freistoß wurde von Borchen knapp neben das Tor geschossen. In der 39. Minute verlor Hauenhorst einen Ball im Zentrum, die Borchener Spielerin zog aus 25 Metern ab und traf zum 2:1 Anschlusstreffer.
Hauenhorst zeigte eine überragende Reaktion und spielte sich quasi unmittelbar nach dem Gegentreffer angetrieben von Luca Selle, die einen überragenden Steckball auf Berit Richter spielte, nach vorne. Richter brachte die Flanke punktgenau auf den Kopf von Schampera, die zum 3:1 Halbzeitstand einnetzte.
Auch nach der Pause spielte Germania weiter spielfreudig weiter. Schampera setzt sich über die linke Seite durch und scheitert an der Torhüterin. Der von Winninghoff verwertete Abpraller wird auf der Linie geklärt. In der 56. Minute leitet Schampera den Ball stark auf Watta weiter, die nach einen weiteren schönen Solo zum 4:1 einschob. Hauenhorst lies im weiteren Verlauf nichts mehr zu. In der 80. Minute spielt Sinah Lütke-Harmölle den Ball entlang der Linie auf die gestartete Isabell Scheinig. Diese verarbeitet den Ball mustergültig, läuft bis zur Grundlinie und legt den Ball quer auf die dahinter stehende Schampera, die zum 5:1 nur noch einschieben musste. Nur eine Minute später setzt sich Richter über die Außenbahn durch, legt quer auf Schampera, dessen Schuss gehalten wird. Der Abpraller wird von Scheinig an den Pfosten gesetzt.
Somit endet die Partie mit 5:1 für die Germania, die sich damit nach unten ein wenig Luft verschaffen konnten. Am kommenden Sonntag steht das Spiel gegen Tabellennachbar Amelsbüren an.
(Fotos: Merle Kölking)

