(YB) Erste Herren gewinnen Spitzenspiel in Ochtrup.

FSV Ochtrup vs. SVG 1:2 (1:1)

Durch einen 2:1 (1:1) Sieg konnte der SVG seinen Platz im Spitzentrio mit den punktgleichen Kontrahenten aus Neuenkirchen und Borussia Emsdetten festigen.

Markus Heckmann und Daniel Kamping schickten fast die identische Truppe aufs Feld, die eine Woche zuvor Amisia Rheine mit 4:0 abgefertigt hatte. Lediglich Anil Kesluhoglu ersetzte den verhinderten Yannik Willers. Hauenhorst startete gut und ging folgerichtig durch Walter Sitnikow in Führung. Mit wenigen Kontakten kombinierte man sich durch die Mitte, bis Cristian Ebbeler Sitnikow freispielte und dieser den Ball überlegt am Torwart vorbei schob. Für „WalSi“ war das der zweite Treffer im zweiten Spiel nach seinem Blackout in Laer. So kann es weitergehen. Der SVG verpasste es das zweite Tor nachzulegen. Die Chancen waren da. Jens Bäumer setzte sich einige Male stark auf der rechten Seite durch, es fehlte lediglich die Genauigkeit bei der Hereingabe oder beim Abschluss seiner Kollegen. So glich Ochtrup nach einer sehenswerten Kombination kurz vor dem Pausenpfiff aus. 1:1. Halbzeitstand.

Die Germania wollte das Spiel unbedingt gewinnen und mit drei Punkten nach Hause fahren. Man war jetzt konsequenter in der Zweikampfführung und gab den Ochtrupern nur wenige Möglichkeiten zur Entlastung. Das Spiel fand jetzt hauptsächlich in der Hälfte der Hausherren statt, die aber immer Nadelstiche in Form von langen Bällen auf die quirlige Offensive setzten. Die Hintermannschaft um Capitano Martin Heckmann war aber gewohnt konzentriert. Jens Bäumer hatte dann das 2:1 auf dem Fuß, scheiterte aber am Blau-Weißen Torhüter. So dauerte es bis zur 85. Minute: Dennis Schnippe und Yannick Beermann behielten im Gewühl auf der rechten Seite die Oberhand, Walter Sitnikow verlagerte das Spiel gut auf Marius Reckels auf der linken Seite, der seinen Gegenspieler locker stehen lies und den Ball in die Maschen drosch. 2:1. Das es im Team der Germania stimmt zeigte der anschließende Jubel: es bildete sich plötzlich eine Traube mitten auf dem Platz mit dem gesamten Team inklusive Trainer und Betreuerstab. Jeder wollte hier unbedingt gewinnen. Genauso entschlossen wurden dann auch die letzten Minuten zu Ende gespielt und es brannte nichts mehr an. Ein alles in allem verdienter Sieg für die Mannen aus dem Waldparkstadion bei einem unangenehmen Gegner, mit dem sicherlich weiterhin zu rechnen ist im Laufe der Saison.

Die gute Stimmung gilt es jetzt zu transportieren, um am Dienstag eine ähnliche leidenschaftliche Leistung an den Tag zu legen. Das alljährliche Oktoberfest steht an, zu dem auch traditionell die ehemaligen Spieler der ersten Herren eingeladen werden. Hier werden von jedem nochmal 100% verlangt. Nicht mehr und nicht weniger. Oans, Zwoa, Gsuffa.