TuS Recke vs 2. Frauenmannschaft 2 : 4

(NR)
Nach der vergangenen Saison 2016/2017 in der Bezirksliga war der zweiten Frauenmannschaft von Germania Hauenhorst klar, dass die vor ihr liegende Aufgabe keine leichte werden wird. Die vorherige Saison konnte die Frauenmannschaft mit einem 10. Tabellenplatz abschließen und somit die Liga halten.
Das Trainergespann um Michael Hege und Thomas Claßen versprachen durch ihre Erfahrungen als Trainer auch in der Spielzeit 2017/2018 der Mannschaft neue Impulse und weitere Spielideen zu geben.
Das Saisonziel ist gesteckt, neben dem Klassenerhalt ist es genau so wichtig, die Mannschaft spielerisch noch weiter zu entwickeln und mit den Neuzugängen für Überraschungseffekte sowie entsprechende Erfolge zu sorgen.

Mit viel Vorfreude auf die kommende Saison und einer bunt gemixten Truppe von 26 Spielerinnen endete eine abwechslungsreiche und vielseitige Sommervorbereitung.
Die Vorbereitung wurde von allen Spielerinnen gut durchgezogen und somit war die Trainingsbeteiligung immer in grünen Bereich. Es gab unter anderem ein dreitägiges Trainingslager in Hauenhorst und einige Testspiele gegen Kreisliga- bis hin zur Westfalenligamannschaften. Die Spiele waren vom Charakter sehr individuell und so wurde die junge Mannschaft gleich auf allen Charakteren eines Spieles erprobt.

Das Kribbeln in den Füßen der 2. Frauenmannschaft von Germania hatte am 27.8. ein Ende. Das erste Punktspiel der neuen Saison stand endlich an. Gegner des ersten Spieltags war kein geringerer als der aktuelle Meisterschaftsfavorit Tus Recke. Die Begegnung konnte man vor dem Spieltag auch David gegen Goliath, Abstiegskandidat gegen Vizemeister nennen, wenn man die abgelaufene Saison als Maßstab nahm. Das dies aber nicht der Fall wurde, zeigten die Germaninnen vor ihren mitgereisten Zuschauern, welche nicht nur aus Familienangehörigen und Freunden bzw aus Bekannten bestanden, sondern ebenso aus Mitgliedern des Vereines.
In Recke konnte man die ersten 3 Punkte erkämpfen und dem Publikum zeigen, dass wir in der Vorbereitung einiges ausgearbeitet haben und konditionell auf einem guten Level stehen.

Recke hatte von Spielbeginn an Schwierigkeiten sich mit der schnellen Geschwindigkeit der Offensive vertraut zu machen. Die Offensive der Germania behielt wie einst im Kampf David gegen Goliath Köpfchen und man konnte so mit Bällen durch die Schnittstelle die hoch stehende Abwehr überwinden. Wie zum Beispiel in der 14. Minute als unsere schnelle Stürmerin Nicole Schampera durch einen feinen Pass von Nadine Rottwinkel zwischen die Abwehrreihe auf die Reise geschickt wurde und in einer 1 gegen 1 Situation mit der gegnerischen Torfrau wenig Mühe hatte, den Ball ins Tor zu schieben. Gleich in der in der 20. Minute konnte Nicole Schampera erneut ein Tor für die Germania schießen, als sie durch eine schöne Passstaffette über der linken Seite wiedermals alleine aufs Tor lief. 2:0.

Nach den beiden Toren entwickelte sich ein laufintensives Spiel. Hauenhorst hatte zeitweise Schwierigkeiten die Lücke zwischen der Abwehr und den Sturm zu schliessen. Sie gaben damit Recke die Möglichkeiten gefährliche Torchancen heraus zu spielen. Recke versäumte es aber, diese zu verwerten. Unsere Torhüterin zeigte gute Reflexe und konnte so einige 100 prozentige Chancen entschärfen, was die Spannung des Spiels nicht geringer machte. Allerdings schaffte es Recke noch in der Nachspielzeit der ersten Hälfte den Anschlusstreffer zum 1:2 zu erzielen, als unsere Abwehr eine Situation falsch einschätzte und die gegnerische Stürmerin durch die Defensivreihe entflohen ist.

Die zweite Halbzeit startete rasant. Auf beiden Seiten gab es immer wieder gefährliche Konter. Unsere Torhüterin Michelle Pruß musste mit sehr guten Paraden glänzen und Hauenhorst vorm Ausgleich retten, bevor die Germania in der 53. Minute das Tor zum 1:3 erzielten. Jenny Rottwinkel passte durch die Abwehrreihe und ihre Zwillingsschwester Nadine erkannte die Situation als erste und konnte alleine vor der gegnerischen Torfrau den Ball eiskalt ins lange Eck schießen. Genau 5 Minuten später erzielte Recke den erneut den Anschlusstreffer durch einen Konter. 2:3. Bis zur 87. Spielminute gab es immer wieder gefährliche Torchancen auf beiden Seiten, jedoch trug keine der Chancen zum Torerfolg herbei. Den Schlusspunkt setzte Kim Wolters. Eine Flanke von Nicole Schampera in der 87. Minute, netzte Sie zum verdienten 2:4 Erfolg ein. Alles in allem ein hart erkämpfter Auswärtssieg.