SV Wilmsberg vs. 1. Herrenmannschaft 2 : 0

( FS ) Weiter warten auf den ersten Saisonsieg.

Zu Beginn des Spiels bot die Germania ihren mitgereisten Fans einen für diese Saison ungewohnten Anblick. Die Mannschaft spielte eine aufgeweckte und offensive 1. Halbzeit. Man störte den Gegner früh und verhinderte so weitestgehend einen ruhigen Spielaufbau. Die Wilmsberger mussten auf lange Bälle ausweichen, die überwiegend wirkungslos blieben und verteidigt werden konnten. In der Offensive kamen die Hauenhorster immer dann gefährlich vor das Tor des Gegners, wenn nach Ballgewinn schnell umgeschaltet und dann über die Außen gekontert wurde. Auf diesem Weg konnte man sich in der ersten Hälfte einige Chancen erspielen. Hinzu kamen die präzisen Freistöße von Jan – Niklas Krause, die mit etwas mehr Glück ihr Weg in das Tor der „Piggen“ finden. Durch eine bis dahin gut strukturierte Defensive und schnelle Angriffe dominierte Hauenhorst also die erste Halbzeit. Alles was bisher fehlte war ein Tor. Doch dann kurz vor der Hälfte der Schock durch einen Doppelschlag der Heimmannschaft. Zunächst geht der Gegner in der 40. Minute per Kopf nach Eckball in Führung. Nur kurz darauf in der 45. Minute dreht sich ein Eckball direkt in das Hauenhorster Tor. Ob der zweite Treffer so gewollt war oder nicht, mit einem 2:0 Rückstand ging es in die Halbzeit.
Nach der Pause setzte die Germania alles daran möglichst schnell den Anschlusstreffer zu erzielen. Nach taktischer Umstellung „packte“ man den Gegner noch früher an, um möglichst viele schnelle Ballgewinne zu provozieren. Dies gelang der Mannschaft jedoch nur selten und so konnten aus dem Spiel heraus nur wenig klare Chancen erspielt werden. Nah kam man dem Tor hauptsächlich durch Eckbälle. Vor allem Lars Tasche hatte das eine oder andere Ding auf dem Kopf liegen, konnte jedoch nicht einnicken. Gleichzeitig bot man dem Gegner durch das frühe Anlaufen große Räume in der Defensive, die Wilmsberg durchaus zu bespielen, aber nicht zu nutzen wusste. So änderte sich nichts mehr an dem Zwischenstand und das Spiel nahm ohne weitere nennenswerte Aktionen seinen Lauf. Einzig bleibt zu erwähnen, dass Fabian Schridde die Germania kurz vor Schluss durch seine Rettungstat auf der Torlinie noch vor einer höheren Niederlage bewahrte.