SV Eintracht Ahaus vs 2. Frauenmannschaft 4:1

(MP) Es scheint, als wäre das gegnerische Tor verhext – in den letzten vier Partien gelangen der 2. Frauenmannschaft nur 3 Tore. Eine sehr magere Ausbeute, wenn man bedenkt, dass man eigentlich in keinem der Spiele klar unterlegen war. So auch am vergangenen Spieltag in Ahaus. Die Mannschaft kam gut ins Spiel und war auch die ersten 20 Minuten überlegen – einzig an der Chancenauswertung mangelte es, denn sowohl Sarah Schillinger über rechts als auch Hannah Scheipers, Chrissi Zang und Anja Kamphues konnten den Ball nicht im Netz unterbringen. Das Spiel nahm in Folge dessen immer mehr an Fahrt auf und Ahaus spielte mit einzelnen Kontern immer wieder ihre Schnelligkeit aus, doch unsere Defensivreihe hatte die schnellen Spielerinnen gut im Griff. Doch durch eine Unaufmerksamkeit im Mittelfeld konnte der Ball knapp vorm Strafraum nicht ausreichend geklärt werden. Ahaus nutzte die Chance unmittelbar vor dem Pausenpfiff (45.) und traf mit einem Schlänzer ins lange Eck zum 1:0-Halbzeitstand.

Schlecht war die erste Halbzeit nicht – darauf hätte man in der zweiten Halbzeit aufbauen können und mit einem Ausgleichstreffer die bis dahin gerechte Punkteteilung aufholen können, allerdings wurde das nach drei Minuten wieder verworfen, denn die Germania traf ins Tor – nur leider ins Eigene. Nach einer Ecke bekam Schillinger den Ball ans Schienbein und der Ball landete im Tor.
Hauenhorst versuchte sich wieder aufzupeppeln, versuchte viel, ackerte und kämpfte gegen aggressive und schwer zu bespielende Ahauserinnen. Die Auswirkungen bekam dann in der 57. Minute Chrissi Zang zu spüren, die nach einem Zweikampf verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. Und wie es dann zur Situation passt, konterte Ahaus von hinten heraus und machte mit dem 3:0 alles klar. Die Einwechslungen brachten noch mal frischen Wind, doch vorm gegnerischen Tor scheint in den Köpfen eine Blockade zu sein. Dass dann ausgerechnet eine Bezirksliga-Debütantin Bianca Nitschke, in ihrem ersten Pflichtspiel nach Verletzung, in der 82. Minute einfach mal aufs Tor schießt und auf 1:3 für die Germania verkürzt, passt zur zuvor aufgestellten These. Kurz vorm Schlusspfiff traf dann abschließend der Gastgeber aus verdächtiger Abseitsposition zum 4:1.

Fazit: Ohne Tore kann die Germania bis dato nicht gewinnen. Warum die Torgefahr bzw. die Chancenauswertung nicht ausreicht, fragen sich viele… aber wie heißt es so schön: Aufstehen, Krone richten und weitermachen – irgendwann platzt der Knoten! Vielleicht schon nächste Woche gegen den 1. FC Nordwalde…

Tore: 1:0 (45.), 2:0 ET (48.), 3:0 (65.), 3:1 Bianca Nitschke (82.), 4:1 (90.)
SV Germania Hauenhorst II:
Husken – Ma. Pruß, Storm, Schwarz, J. Rottwinkel – Theele (80. Nitschke), Busmann (69. Schürmann), Kamphues, Schillinger, Scheipers – Zang (57. N. Rottwinkel)