(JB) Hauenhorst deklassiert Gievenbeck 2 mit 11:0 (4:0)

Mit diesem Ergebnis hat wohl keiner vor Anpfiff der Partie gerechnet. Nach dem hitzigen Pokalfight gegen Galaxy Steinfurt zeigte die Heckmann-Elf ein ganz anderes Gesicht und zerlegte die Zweitvetretung vom SV Gievenbeck mit 11:0. Den Tor Regen eröffnete Yannik Willers in der 13. Spielminute. Willers zog einen Freistoß vom linken Strafraumeck scharf vor das Gievenbecker Tor. Der Ball wurde länger und länger und fiel genau oben rechts in den Winkel. 15 Minuten später erhöhte dann Andreas Heckmann nach Vorarbeit von Daniel Albers auf 2:0. Nun hatte auch für Sven Mersch die Wartezeit ein Ende. Der Rückkehrer erhöhte auf 3:0. Noch vor der Halbzeit erhöhte dann wiederrum Willers auf 4:0, womit  es auch in die Halbzeit ging. Mit dem Ergebnis war Gievenbeck noch gut bedient. Torhüter Jan Westhoff hatte einen ruhigen Nachmittag und musste nicht einen Ball halten.

 

Nach der Halbzeit nahm sich die Germania aber vor, druckvoll weiter nach vorne zu spielen und sich weiter Chancen zu erarbeiten. Und genau dies wurde auch von der Mannschaft von Markus Heckmann umgesetzt. Nach nur einer gespielten Minute entscheid Schiedsrichter Carsten Schmidt nach Flanke von Willers auf Handelfmeter für Hauenhorst. Nach Flanke von Willers spielte der Gievenbecker Abwehrspieler den Ball klar mit der Hand. Routine Michael Heckmann verwandelte den fälligen Elfmeter wie gewohnt ganz sicher zum 5:0. Im Anschluss hatte die Germania im Minutentack Chancen. In der 51 Minute war es dann Anil Kesluhoglu der seinen starken Auftritt belohnt und sich ebenfalls in die Torjägerliste eintragen durfte. Und das nächste Tor ließ nicht lange auf sich warten. Der beste Mann auf dem Feld belohnte sich für eine sehr starke Leistung. Yannik Willers zog von links in die Mitte und verwandelte einen Distanzschuss zum 7:0. Nach schöner Kombination über die rechte Seite war es dann wiederum Andreas Heckmann der am 5-Meter-Raum komplett frei stand und den Ball nur noch über die Linie befördern musste. Gleichzeitig das 8:0 in der 59. Spielminute. Nun war vielen Zuschauern klar, das könnte heute zweistellig werden. Und so ließ das nächste Tor nicht lange auf sich warten. Nur fünf Minuten nach dem 8:0 war es Sven Mersch, der sein zweites Saisontor erzielte und auf 9:0 stellte. Bei sommerlichem Wetter und über 30 Grad gingen den Akteuren so langsam die Kräfte aus und die Germania ließ es ein bisschen ruhiger angehen. Eine viertel Stunde vor Schluss verwandelte Alan Krzesinski nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung einen sehenswerten Freistoß von 18 Meter Entfernung genau ins obere linke Torwarteck. Dies war gleichzeitig auch das zehnte Tor für die Germania an diesem einmaligen Spieltag. Den Schlusspunkt auf ein Spiel, an das man sich noch lange erinnern wird, setzte Jan-Hendrik Koers. Nach einer Ecke von Willers war Koers im Strafraum komplett frei und beförderte den Ball ins Netz zum hochverdienten 11:0 Sieg. Dies war gleichzeitig auch der Schlusspunkt in einem sehr einseitigen Spiel, wo der Sieger nur die Germania sein konnte.

Das Team um Trainer Markus Heckmann weis diesen Sieg einzuordnen und bereitet sich nun in einer normalen Trainingswoche auf das kommende Auswärtsspiel bei Greven 09 vor, was eine ganz andere Aufgabe werden wird.