(JB) Germania lässt Punkte in Recke liegen

Bereits am Samstag stand der nächste Spieltag für die Germania an. Die Auswärtsreise führte zum TuS Recke. Pünktlich um 14 Uhr ertönte der Anpfiff vom Schiedsrichter im Fürstenbergstadion. Zu Beginn der Partie war es ein offenes Spiel mit wenigen Strafraumszenen. Die Germania übernahm aber mehr und mehr die Kontrolle des Spiels und erarbeitet sich immer wieder nach guten Kombinationen über die Flügel gefährliche Torchancen. Folgerichtig kam es in der 38. Minute zur Führung der Germanen, die Andreas Heckmann  nach Vorarbeit von Yannik Willers per Flachschuss ins untere linke Eck besorgte. Es schien, dass Hauenhorst die Partie voll im Griff hat. Recke erspielte sich in der ersten Halbzeit keine klare Torchance mehr und bereitete der Hauenhorster Abwehr keine große Schwierigkeiten.  

Doch nach der Halbzeit wendete sich das Blatt. Recke kam durch die körperbetonte Spielweise immer häufiger zu Torchancen und schließlich war es Reckes Mittelstürmer Renè Heeke der nach Flanke von der rechten Seite zum 1:1 in der 72. Minute einköpfte. Auch im Anschluss blieb die Heimmannschaft klar überlegen. Der Germania gelang keine Befreiungsphase mehr. Die Mannschaft von Markus Heckmann hatte kaum noch Ballbesitz und musste sich dem Dauerdruck von Recke stämmen. Dies geling der Germania auch bis zur 90. Minute, als plötzlich Heeke frei auf SVG-Torhüter Jan Westhoff zulief. Abwehrspieler Jan-Hendrik Koers setzte kurz vor dem Strafraum in letzter Sekunde zur Grätsche an. Der Schiedsrichter wertete das Einsteigen als Foul und erteilte Koers im Anschluss die rote Karte. Über die Entscheidung des Platzverweises hatten die Beteiligten geteilte Meinung. Den folgenden Freistoß verwandelte Dominik Pieper zum 2:1 für Recke. Der Rechtsaußen ließ Jan Westhoff keine Chance und besiegelte den Sieg für Recke. Im Anschluss versuchte die Germania nochmal alles, um einen Punkt noch mitzunehmen, doch der Ausgleich wollte nicht mehr fallen. Den Schlusspunkt unter ein spannendes Spiel mit einer spektakulären Schlussphase setzte wieder Pieper, der einen Konter zum 3:1 vollendete. Trainer Markus Heckmann bewertete die Niederlage als vermeidbar, aber nach der zweiten Halbzeit auch verdient, da der Einsatz und die nötigen Ballbesitzphasen gefehlt haben.  

Für die Germania steht bereits Donnerstag das nächste schwere Auswärtsspeil an. Gegner am Donnerstagabend ist Blau-Weiß Aasee. Angepfiffen wird die Partie um 20 Uhr in Aasee.