(JB) 1. Herren siegen nicht schön, aber verdient beim SC Hörstel.

Es war das erwartet schwere Spiel gegen den Mitaufsteiger aus Hörstel, welches die Germania nach kämpferischen 90 Minuten verdient mit 2:0 für sich entscheiden konnte. Die 1. Halbzeit gestaltete sich als sehr chancenarm. Auf dem schwer zu bespielenden Rasenplatz in Hörstel war es für beide Teams kaum möglich, über Passkombinationen gefährliche Torchancen zu kreieren. So musste nach einer halben Stunde ein Standard für die Gästeführung sorgen. Nach einer Ecke von Daniel Albers klärte Hörstels Torwart mit einer Faust direkt vor den Strafraum. Karsten Wessel nahm Maß und verwandelte den Ball per Dropkick aus 16 Meter unnten rechts im Gehäuse: Die zu dem Zeitpunkt verdiente 1:0 Führung für die Germania. Bis zur Halbzeit passierte nicht mehr viel. Viele lange Bälle und eine Vielzahl an Zweikämpfen im Mittelfeld bestimmten die Partie.

Nach der Pause sahen die Zuschauer in Hörstel genau das gleiche Spiel wie in Halbzeit 1. Kaum Strafraumszenen und viele Zweikämpfe, die es auch für den Schiedsrichter Julius Beck nicht immer leicht machten, dieser aber auch häufig mit seinen Entscheidungen nicht immer richtig lag. In der 61 Minute schwächten sich die Gastgeber dann selber. Nach einem wiederholten Foulspiel von Jan Niestegge an Jan-Niklas Krause blieb Schiedsrichter Beck keine andere Wahl, als dem Mittelfeldakteur von Hörstel die gelb-rote Karte zu zeigen. In der Folge blieb die Hauenhorster Abwehr weitgehend unbeschäftigt und so entwickelten sich etliche Konterchancen, die aber häufig nicht konsequent genug ausgespielt wurden. So dauerte es bis zur 80. Minute, bis der eingewechselte Noah Küßner nach starkem Zuspiel von Andreas Heckmann frei durch war. Küßner legte sich den Ball am Torwart vorbei, wo Niklas Grotkes Abwehrversuch in letzter Sekunde im eigenen Netz landete. Dies war auch gleichzeitig das Ende in einem mittelmäßigen Bezirksligaspiel, welches die Germania aber unterm Strich verdient für sich entscheiden konnte. Für das Team von Markus Heckmann wartet am nächsten Sonntag dann eine vermutlich deutlich schwierigere Aufgabe, wenn der Tabellenzweite Borussia Münster ins Waldparkstadion kommt.