Herren 1 mit zwei Gesichtern in Burgsteinfurt

Am dritten Bezirksliga-Spieltag musste die Germania ohne den gesperrten Kapitän Jürgen Heckmann und einigen weiteren verletzungsbedingten Ausfällen zum Meisterschaftsanwärter SV Burgsteinfurt. Das Team der Stemmerter ist mittlerweile mit vier Ex-Germanen gespickt, wovon allerdings nur Jan-Hendrik Koers und Jens Hauptmeier auf dem Platz standen. Die Hauenhorster kamen gut in die Partie und erarbeiteten sich von Beginn an gute Torchancen. Die erste Chance hatte Munzur Bezgincan per Kopf nach einer Ecke. Dieser traf allerdings nur den Querbalken. In der Folge hatte Sven Mersch weitere Chancen für die Germania. Dieser scheiterte allerdings am Torwart der Stemmerter bzw. der Querlatte. Zu diesem Zeitpunkt wäre die Führung mehr als verdient aber es kam wie es kommen musste. Wer vorne die Dinger nicht macht….

Nach einem langen Ball auf Lucas Bahlmann, der laut Aussagen der Steinfurter Bank min. 3-4 Meter im Abseits stand, traf dieser zum 1:0 für Burgsteinfurt. Kurz vor der Pause wurde Sven Mersch nach einem langen Einwurf im Fünfmeterraum der Steinfurter angespielt und unsanft von Jan-Hendrik Koers zu Boden gerissen. Den fälligen Elfmeter übernahm der gefoulte selbst und verwandelte sicher zum 1:1 Halbzeitstand.

Zu diesem Zeitpunkt sprach alles für die Germania, doch es kam anders. Mit Beginn der zweiten Halbzeit fragten sich die mitgereisten Hauenhorster Anhänger, ob da die selbe Mannschaft auf dem Platz steht, wie in der ersten Halbzeit.

Alles was die Hauenhorster in der ersten Halbzeit noch zeigten, wie gute Zweikampfführung und Aufbauspiel, war wie weggeblasen. So kam der Ball nach einem Pressschlag im Mittelfeld genau auf Steinfurts „Aushilfsstürmer“ Kai Hintelmann, der alleine auf das Hauenhorster Tor zulief und zum 2:1 einschob. Die Treffer drei und vier für Burgsteinfurt erfolgten nach dem Gleichen Muster. Steckpass durch die Hintermannschaft der Germania auf Hintelmann, der gegen Torwart Dominik Wierling nur noch einschieben musste.

Nächsten Sonntag ist die Ibbenbürener Spvg. im Waldparkstadion zu Gast. Dort gilt es, die Scharte auszuwetzen und den ersten Heimsieg, der noch jungen Saison zu feiern.