Germanias 2. Frauen mit den ersten 3 Punkten

Nach dem sehr ernüchternden 1. Spiel gegen Horstmar –Leer und dem kämpferisch guten Spiel gegen Wacker Mecklenbeck II war am Sonntag RW Alverskirchen im Waldparkstadion zu Gast.

Beim 3:1 (2:1) war die Mannschaft vom Trainerduo Hege/ Bethge das spielbestimmende Team auf dem Platz. Nur zwei Minuten waren in Hauenhorst gespielt, als Lara Gremplinksi nach einem Querpass von Nadine Rottwinkel vorm gegnerischen Strafraum in Szene gesetzt wurde. Ihr Ball ging knapp über das Tor. Obwohl die Germaniamannschaft am Drücker war, schafften es die Gäste, in der 8. Minute nach einer Unachtsamkeit den Führungstreffer zu erzielen (1:0). Hauenhorst gab sich nicht auf und glaubte weiter fest daran, etwas reißen zu können. Fortan zeigte sich die SVG sehr präsent und überzeugte durch konsequentes Zweikampfverhalten und zielstrebiges Offensivspiel. Folgerichtig konnte das Mittelfeld Nadine Rottwinkel durch einen langen Ball auf die Reise schicken. Bei dem Abschluss hatte Sie Glück. Ihr Ball ging auf dem nassen Rasen bei der Torhüterin durch die Beine (1:1).

Immer wieder kam die Hege/Berthge Elf in aussichtsreiche Positionen. Entweder gelang es Lara Gremplinski bzw. Nadine Rottwinkel, mit dem Ball am Fuß in die gegnerischen Strafraums vorzustoßen, dort scheiterten Sie im Abschluss oder bevor Sie die Kugel von dort aus produktiv weiterverarbeiten konnten, wurden Sie von der Schiedsrichterin zurückgepfiffen, denn die Offensivspielerinnen standen bei der Ballannahme im Abseits. Besser lief es dann in der 28. Minute. Nach einer blitzschnellen Passstafette in der eigenen Abwehrreihe rauschte Sophie B. auf Höhe der Mittelfeldlinie auf und hebelte eine präzise Flanke über die gegnerische Abwehrreihe. Dort wartete schon Nadine Rottwinkel, von der Alverskirchener Hintermannschaft nur unzureichend gestört, die erneut traf und zum 2:1 einschob. Auf den Gesichtern der Gäste machte sich Enttäuschung breit, Resignation suchte man dort aber vergebens.

Bis zur Halbzeit kam Alverskirchen immer wieder in Bedrängnis: Erst hatte sich Lara Gremplinski über die linke Seite in Szene gesetzt, Dann war es Karolin Theele, die sich über die rechte Seite toll freigespielt hatte und schon einschussbereit in den Strafraum eingedrungen war, Ihr Schuss konnte in letzter Sekunde noch abgeblockt werden.

So blieb es zur Halbzeit beim 2:1, da Hauenhorst nicht konsequent genug im Abschluss war.

Nach der Halbzeitpause zeigte sich ein ähnliches Bild. Hauenhorst spielte druckvoll. Die Abwehrreihe ließ bis auf zwei Eckstößen nichts zu und verteidigte kollektiv. Die Mannschaft erarbeitete sich wie in Hälfte eins mehrere Chancen. Nadine Rottwinkel hatte dann auch gleich die nächste Torchance auf dem Fuß, doch Ihr strammer Schuss fetzte knapp über dem Tor durch die Luft (55. Minute). Ein paar Minuten später war es wiederum Lara Gremplinksi die alleine auf das gegnerische Tor stürmte. Auch sie scheiterte an der gegnerischen Torfrau.

Erst beim nächsten Angriff in der 62 Minute war das Spiel endgültig entschieden. Über der rechten Seite konnte sich Lisa Schoppe, die ein tolles Spiel bestritt, freispielen und Karolin Theele frei vor dem Tor bedienen. Sie hatte wenig Mühe und traf zum erlösenden 3:1 (62 Min.). Über 90 Minuten hatte die Mannschaft die Kontrolle über das Spielgeschehen und muss sich letztlich nur eins vorwerfen lassen, nämlich das Vergeben eines noch höheren Sieges. Die Einstellung und der Einsatz der Mannschaft passte heute.

Am nächsten Sonntag geht es nach Amelsbüren. Anstoß ist um 15.00 Uhr. Da wird von unserer Mannschaft noch mehr erwartet, den GW Amelsbüren ist ungeschlagen und fertigte Vorwärts Epe mit einem 11:0 ab. Das muss Warnung genug für Germania sein.