Germania gewinnt Topspiel

Das erste Rückrundenspiel konnte der SVG mit 5:2 (3:1) für sich entscheiden. Gegner war kein Geringerer als der SuS Neuenkirchen und damit der erste Verfolger des Tabellenführers.

Der Gast aus Neuenkirchen kam besser ins Spiel. Wie im Hinspiel wurde die Mannschaft durch drei Spieler aus dem Westfalenligakader unterstützt. Nach 12 Minuten traf Sebastian Evers zum 1:0. Hauenhorst wurde jetzt wach und kam zu mehreren Ausgleichschancen. Die beste ließ Marius Reckels noch liegen, der eine Freistoßflanke aus dem Halbfeld aus kurzer Distanz nicht im Tor unterbringen konnte. Michael Heckmann glich kurze Zeit später aus. Jens Bäumer blieb am Verteidiger hängen, den zweiten Ball schnappte sich Yannik Willers, der wurde gefoult, Elfmeter. Michael Heckmann mit der Erfahrung aus über 30 Lebensjahren hatte keine Probleme, den fälligen Strafstoß zu versenken und zeigte auch sonst eine starke Leistung auf der linken Verteidigerposition.

Kurz darauf belohnte Marius Reckels seinen hohen Aufwand und traf gleich doppelt (!). Innerhalb von fünf Minuten schraubte er das Ergebnis auf 3:1. Den ersten Ball stolperte er über die Linie wie Mario Gomez in seinen besten Zeiten. Bei seinem zweiten Treffer zimmerte er eine Hereingabe volley ins kurze Eck.

Halbzeitpause.

Im zweiten Durchgang sollten zwei Serien fortgeführt werden. Zum einen bleibt die Germania in dieser Saison ohne Punktverlust im heimischen Waldparkstadion, zum anderen trifft Jan-Henrik Koers im vierten Spiel in Folge. Eine Hereingabe von außen setzte er artistisch in die Maschen. Kleiner Schönheitsfehler bei diesem Treffer: Koers traf auf der falschen Seite. Sein Torhüter Jan Westhoff hatte keine Chance, dieses Eigentor zu verhindern. Yannik Willers stellte den alten Abstand kurze Zeit später wieder her und traf per Freistoß über die Mauer zum 4:2. Wenige Minuten vor Schluss rechtfertige Alan Krzesinski seine Einwechslung und traf mit dem ersten Ballkontakt zum Endstand 5:2.

Eine starke Leistung wurde belohnt. Einziger Wermutstropfen: mit Martin Heckmann verabschiedete sich der nächste wichtige Spieler vorzeitig verletzt in die Winterpause. Er musste nach wenigen Minuten mit Verdacht auf Muskelfaserriss ausgewechselt werden. Andreas Heckmann füllte die Lücke in der Innenverteidigung und wanderte somit innerhalb weniger Wochen vom Stürmer, zum zentralen Mittelfeldspieler bis in die Innenverteidigung. Auch eine Stärke der Germania, die Ausfälle zu kompensieren.

Bereits am Donnerstag wartet dann das letzte Spiel vor der Winterpause auf den SVG. Man ist zu Gast in Emsdetten und trifft auf die Reserve von 05. Das Ziel ist natürlich, das Spiel zu gewinnen und in die verdiente Pause zu gehen.

(Hinweis: Fotos wurden freundlicherweise von Jürgen Westhoff zur Verfügung gestellt.)