Die Trainerentscheidung bei der 1.Frauenmannschaft von Germania Hauenhorst ist gefallen.

Die Trainerentscheidung bei der 1.Frauenmannschaft von Germania Hauenhorst ist gefallen.

Auch in der nächsten Saison heißt das Trainerduo im Waldparkstadion Ralf Spanier und Christian Scheinig  – unabhängig davon ob die Mannschaft in der kommenden Saison in der Regional- oder in der Westfalenliga spielt.

Ausschlaggebend für den Vorstand der Germania war das überzeugende Konzept der beiden Übungsleiter, welches unter anderem vorsieht, kurz- und mittelfristig junge talentierte Spielerinnen aus Rheine, dem Kreis Steinfurt und dem Umland in die 1. Frauenmannschaft der Germania zu integrieren. Fußball Obmann Michael Eichmann erklärte dazu: „Der Vorstand des Vereins stimmt dem vorgestellten Talentförderkonzept der Trainer zu. Im Schwerpunkt geht es darum, talentierten Fußballerinnen aus der Region, den Wechsel aus den Mädchen- in den Seniorenbereich zu ermöglichen und zu vereinfachen –  Fördern und Fordern heißt die Devise.“

„Die  Erfahrungen haben gezeigt, dass es gerade in dieser Altersgruppe oftmals Konflikte zwischen dem Hobby Fußball und der schulischen und beruflichen Ausbildung gibt – da wollen und sind wir mit unseren qualifizierten Trainern, der überregionalen Ligen Zugehörigkeit und der Nähe zum Wohnort ein optimaler Anlaufpunkt“ ergänzt Eichmann und fügt hinzu „Ralf Spanier ist in Besitz der DFB-Elite-Jugend-Lizenz und hat aufgrund seiner langjährigen Erfahrung im Mädchen- und Frauenfußball, ein großes Netzwerk mit vielen Kontakten bis hoch in die Frauen Bundesligen aufgebaut und könnte den „Spitzentalenten“ sogar helfen, anschließend einen weiteren fußballerischen Weg einzuschlagen.“

Besonders freuen durften sich der Vorstand und die beiden Trainer auch darüber, das bereits im Januar die Zusage von fast allen Spielerinnen des aktuellen Kaders für die kommende Saison vorlagen. „In der jetzigen sportlichen Situation, mit dem Abstieg aus der Regionalliga vor Augen, keine Selbstverständlichkeit“ so Michael Eichmann. Bemerkenswert in diesem Zusammenhang war auch, dass in den Einzelgesprächen keine langen Diskussionen oder Überredungskünste gefordert waren. Das spricht für die Einstellung und Moral der jetzigen Mannschaft.