Damen 1 verliert 0:5 in Herford

Mit einem Rumpfkader, inklusive Unterstützung aus der eigenen Reserve und den U16 B-Mädchen reiste die Germania zum  Herforder SV Bor. Friedenstal. Die Vorzeichen waren klar. Während es für Hauenhorst um rein gar nichts mehr ging, musste der Gastgeber aus Herford alles in die Waagschale werfen, um im Abstiegskampf nicht nur zu punkten, sondern auch noch etwas für das Torverhältnis tun. Denn dieses kann am Ende entscheidend sein, wenn es darum geht in der 3.Liga zu verbleiben. Und so trat der letztjährige Zweitligist dann auch auf. Konzentriert, engagiert und mit viel Spielfreude schnürte man die Germania von Spielbeginn an in die eigene Hälfte ein. Herford agierte mit langen Bällen auf ihre schnellen Stürmerin und bereits in der 8.min führte dieses Vorgehen zum 1:0 für den Gastgeber. Hauenhorst konnte sich nicht wirklich befreien und so fiel bereits in der 16.min das 2:0 für Herford. Die Germania stellte nun das Spielsystem um und konnte damit bis zur Halbzeitpause zunächst schlimmeres verhindern.  In der Halbzeit war Trainer Ralf Spanier gezwungen, zwei Wechsel durchzuführen. Zum einen konnte Torfrau Anne Gehring nach einem Zusammenprall mit einer gegnerischen Spielerin nicht mehr weitermachen. Für sie ging Marie-Theres Husken zwischen die Pfosten. Ebenfalls vorbei war das Spiel für Jule Borgmann, die bereits Grippe geschwächt in die Partie ging. Für sie übernahm Lisa Hille die Position in der Abwehrkette. Im zweiten Durchgang hielt die Herforder Dominanz an. Hauenhorst konnte sich nur selten befreien und schaffte es kaum bis vor das gegnerische Tor. In der 75.min wechselte die Germania zum dritten Mal. Für Isabell Scheinig kam Merle Evers aus der U16 zum zweiten Pflichtspieleinsatz in der 1.Mannschaft. Die Gastgeber aus Herford führten zu diesem Zeitpunkt schon mit 5:0 Toren. Erst in der Schlussphase hatten Kim Wolters und Merle Kölking noch Chancen das Ergebnis zu korrigieren. Doch leider ohne Erfolg. Die Germania ließ sich im gesamten Spielverlauf allerdings nicht hängen, wehrte sich nach besten Kräften, hatte fußballerisch dem hochmotivierten Gegner allerdings kaum etwas entgegenzusetzen. Am Ende bleibt das Fazit dass der Sieg, auch in der Höhe, für Herford verdient war.