1. Herrenmannschaft vs Amisia Rheine 3 : 1

( YB ) Durch einen 3:1 (3:1) Heimsieg im Derby gegen Amisia Rheine konnte der SVG seine Serie fortführen und nunmehr 10 von 12 möglichen Punkten im Oktober sammeln.

Hauenhorst hatte zu Beginn klare Feldvorteile, während die Amisen sich auf lange Bälle konzentrierten. Blöderweise war der Gast aus Rheine damit im zweiten Versuch erfolgreich. Nachdem Jan Westhoff wenige Minuten zuvor noch stark gegen den aktuellen Anführer der Torjägerliste Fabio da Costa Pereira parieren konnte, war er aus kurzer Distanz gegen den Schuss von Niko Winter machtlos. So lag man plötzlich zurück und machte die Truppe von Ex-Coach Jochen Jahnke unnötig stark.

Wichtig, dass kurz darauf der Ausgleich fiel. Einen Eckball von Janni Krause konnten die Gäste nicht klären und so stand Yannick Beermann da, wo ein Torjäger stehen muss und schloss eiskalt zum 1:1 ab. So agiert ein Vollblutstürmer.

Kemel Koussaybani erzielte mit seinem dritten Tor im vierten Spiel die Führung für die Hausherren. Von Christian Ebbeler bedient, zog Koussaybani in den Strafraum ein, blieb ganz cool und schob den Ball in die lange Ecke.

Auch das dritte Tor wurde durch Christian Ebbeler vorbereitet. Nach einer Ecke stand Jürgen Heckmann im Fünfmeterraum so frei wie ein saftiges Steak auf einer hippen Veganerparty. Da konnte selbst der Käpt’n den Ball nicht mehr am Tor vorbei setzen und trug sich nach Jahren wieder in die Torschützenliste ein.

In der zweiten Hälfte riskierten die Amisen viel. Hauenhorst kam zu etlichen Überzahlsituationen und hätte das Ergebnis deutlicher gestalten müssen. Vorwerfen kann man der Höing/Heckmann-Truppe sicherlich, die Chancen im zweiten Durchgang nicht mehr zwingend zu Ende gespielt zu haben und einige hochkarätige Möglichkeiten liegen gelassen zu haben. Defensiv stand man gewohnt sicher und so hatte Torhüter Jan Westhoff einen relativ entspannten Arbeitstag, wobei er immer da war, wenn er gebraucht wurde.

Am kommenden Sonntag ist die Germania zu Gast beim Tabellenführer in Kinderhaus. Der Druck liegt hier sicherlich bei den Münsteranern, zu verlieren hat der SVG hier rein garnichts. Und das ist die große Chance…