1. Frauenmannschaft vs SV Berghofen 1 : 1

( RS ) Mit einem 1:1 (1:1) Unentschieden trennte sich am Sonntagnachmittag die 1.Frauenmannschaft der Germania vom SV Berghofen. Für SVG Coach Ralf Spanier „ein gerechtes Ergebnis“, denn der Gast aus Dortmunds Süden war der erwartet schwere und unangenehme Gegner.

Aus einer kompakten Defensive heraus, versuchten die Gäste immer wieder ihre schnellen Stürmerinnen ins Spiel zu bringen, was auch häufig gelang. Die Hauenhorster Abwehrreihen wiederum überließen dabei ihren Gegenspielerinnen zu häufig den Raum und griffen auch zu spät ins Geschehen ein. Das erste Tor fiel aber dennoch für den Gastgeber aus Hauenhorst. Ein Pass von Kim Wolters in den Strafraum, ein missglückter Abwehrversuch der Gäste und Torjägerin Nicole Schampera kam 10 Meter vor dem Tor in Schuss Position und drosch das Leder unhaltbar zum 1:0 unter die Latte. Doch nur 2 Minuten später schon der Ausgleich. Nach einem Eckball kam Berghofens Paula Peck frei zum Kopfball und platzierte den Ball direkt ins kurze Eck. Ein Abwehrversuch von Frauke Lunkwitz auf der Torlinie scheiterte und somit stand es 1:1. Dabei blieb es auch bis zum Halbzeitpfiff vom guten Schiedsrichter Moritz Ludorf.

In der Pause stellte Spanier sein Team um. Kim Wolters rückte aus dem Mittelfeld ins Angriffszentrum. Isabell Scheinig kam für Alexandra Mallwitz ins Spiel und sollte über die Außenbahn noch zusätzlichen Druck aufbauen. Hauenhorst wurde nun stärker, konnte aber weiterhin nicht richtig gefährlich vor dem Tor von Juliane Bauch auftreten. Lena Wermelt mit einem Distanzschuss (65. Minute), sowie zweimal Nicole Schampera ( 70. und 75. Minute) hatten noch die besten Möglichkeiten um die Führung für die Germania zu erzielen. Auf der anderen Seite hatte Hauenhorst Glück, als Berghofens Stürmerin in der 78. Minute völlig frei vor dem Tor von Anne Gehring auftauchte, den Ball aber überhastet abschloss.

Das war’s dann auch im Waldparkstadion und nach dem Abpfiff freuten sich die Gäste aus Berghofen über den erkämpften Punktgewinn. Die Hauenhorster Spielerinnen gingen jedoch etwas geknickt vom Platz, was der Trainer allerdings als positives Zeichen interpretierte: „Wir wollten mindestens einen Punkt gegen den „Angstgegner“ holen – das Ziel haben wir erreicht.“ so Spanier. „Das die Mädels anschließend geknickt vom Platz gingen ist doch nur ein Zeichen das sie mit dem Punkt nicht zufrieden waren und mehr wollten. Das ist genau die richtige Einstellung und so freuen wir uns schon auf das nächste Heimspiel gegen Fortuna Köln.“