1. Frauenmannschaft vs SGS Essen II 5 : 1

( LG ) Obwohl es für die Kickerinnen von Anja Siegers um nichts mehr ging und der Kader auf zwölf Spielerinnen geschrumpft war, boten die Spielerinnen der Germania ein starkes Spiel und verabschiedeten sich mit einem 5:1 Erfolg von Trainerin Anja Siegers und Co-Trainerin Steffi Willmann.

“Das war ein schöner Abschluss”, war auch Siegers angetan von der Leistung der Germania. Von Beginn an waren die Gastgeberinnen wacher, ließen kaum was zu und erspielten sich gute Möglichkeiten. Einer dieser Möglichkeiten nutzte die pfeilschnelle Nici Schampera aus, die erstmalig in der Funktion des Kapitäns agierte. Im Stile von Arjen Robben ließ sie zwei Spielerinnen stehen und verwandelte eiskalt. Essen war sichtlich geschockt, Hauenhorst machte weiter. Ein Freistoß von Lena Gosewinkel – die im übrigen wie Pia Nauber und Marie Gosewinkel den Verein Richtung TSG Burg Gretesch verlassen werden – wurde von einer Spielerin aus Essen abgefälscht, 2:0. Bei wahnsinnigen Temperaturen um die 30 Grad steckte die Germania aber nicht auf.

Nach der Halbzeit ging das Torfestival weiter. Lena Gosewinkel musste nach klasse Vorarbeit von der heute sehr stark aufspielenden Nici Schampera nur noch einschieben. Wieder das Duo bereitete das 4:0 vor. Schampera auf Gosewinkel, die mit Heber über die Torfrau.
Anne Gehring zeigte einmal mehr, dass sie ein starker Rückhalt für die Germania ist. Lediglich einmal musste sie hinter sich greifen. Das 4:1 war aber nur ein kleiner Schönheitsfehler. Für die Aktion des Tages (und wahrscheinlich auch des Jahres) sorgte die eingewechselte Anja Müller. Die Betreuerin/Torhüterin/Mädchen für Alles wurde in der 81. Minute eingewechselt, ehe sie in der 85. Minute eiskalt mit dem Kopf verwandelte (übrigens nach zuvor angekündigter Kampfansage). An dieser Stelle gehören die letzten Worte Anja Müller. “Anja, Danke für dein unheimliches Engagement über die komplette Spielzeit. Das Tor hast du dir mehr als verdient und wir sind unendlich dankbar jemanden wie dich in unserem Team zu haben”.

Fazit: Ein mehr als gelungener Abschied, der am Ende von vielen Emotionen geprägt war.
Für einige der Teammitglieder steht eine neue Zeit an, für andere eine neue Ära um Ralf Spanier. Allen Beteiligten wünscht die erste Frauenmannschaft alles Gute für die sportliche Zukunft.