1. Frauenmannschaft vs SF Uevekoven 6 : 2

Mit einem 6:2 (3:0) Erfolg gegen die SF Uevekoven beenden die Regionalliga Fußballerinnen von Germania Hauenhorst ihr letztes Heimspiel der Saison. Trotz des überzeugenden und souveränen Sieges ist das Team aber noch nicht alle Abstiegssorgen los. Die Germania kann zwar nicht mehr direkt absteigen, aber aufgrund der DFB Reform zur eingleisigen 2.ten Bundesliga kann es aufgrund der Situation in eben dieser 2.ten Liga noch einen zusätzlichen, sechsten Absteiger aus der Regionalliga West geben. Die Germania belegt aktuell Tabellenplatz 7 und hat mit Alemania Aachen und der Warendorfer SU noch zwei Teams mit einem Punkt weniger unter sich in der Tabelle. Zudem hat die SVG noch 2 Spiele zu absolvieren um aus eigener Kraft das Ganze in trockene Tücher zu bringen.

Das Spiel am Sonntagnachmittag gegen Uevekoven ist schnell erzählt. Hauenhorst begann druckvoll und erspielte sich in den ersten 10 Minuten schon einige Chancen. In der 3. Minute zielte Kim Wolters, nach Flanke von Isabell Scheinig, nur knapp neben das Tor. In der 6.Minute verfehlte ein Schuss von Isabell Scheinig ebenfalls nur knapp das Ziel und nur zwei Minuten später traf Nicole Schampera den Ball im Strafraum nicht richtig. Doch in der 16.Minute war es dann soweit. Ein Freistoß aus dem Halbfeld brachte Lisa Stoltmann vor das Tor der Gäste, doch dieser landete zur Überraschung aller über die gegnerische Torfrau zur 1:0 Führung im Netz. Doch damit nicht genug. Nur zwei Minuten später war es Kim Wolters, die sich energisch durchsetze und aus 16m mit einem satten Schuss das 2:0 erzielte. Hauenhorst ließ nicht locker und bereits in der 23.Minute war es Lena Arentz, die den Mut hatte, den Ball aus 20m direkt aus der Luft aufs Tor zu schießen und der Ball schlug unhaltbar zum 3:0 für die Germania ein.

Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Halbzeitpause. Nach dem Wechsel „verwaltete“ lt. Trainer Ralf Spanier die Germania das Spiel und das Ergebnis und brachte somit die Gäste aus Uevekoven wieder ins Spiel. Nach einem Freistoß verkürzten diese in der 62. Minute auf 1:3, doch bereits im Gegenzug stellte die eingewechselte Christina Schimpke den alten Abstand wieder her. Schimpke bekam den Ball kurz hinter Mittelinie, nahm Tempo auf, lief zwei gegnerischen Spielerinnen auf und davon und umkurvte im Strafraum zwei weitere wie Slalomstangen. Danach schob sie den Ball souverän ins lange Eck zur 4:1 Führung. „Einfach ein geniales Tor“ schwärmte auch ihr Trainer. Doch auch dieses Ergebnis weilte nur von kurzer Dauer, denn in der 66. Minute verkürzten die Gäste schon auf 2:4. Hauenhorst machte weiter Druck und in der 74. Minute war es dann Torjägerin Nicole Schampera, die in ihrer typischen Art, mit dem Ball am Fuß, gleich mehreren Abwehrspielerinnen davonlief und im Strafraum trocken zum 5:2 vollendete. Kurz vor dem Ende dann noch ein weiteres Tor für die Germania. Erneut konnte sich Christina Schimpke auf ihrer Seite energisch durchsetzen und ihre Hereingabe fälschte ein Spielerin unglücklich zum 6:2 Endstand für Hauenhorst ins eigene Tor ab.

Zufrieden mit dem Ergebnis und auch mit dem Spielverlauf zeigte sich nach dem Schlusspfiff Trainer Ralf Spanier:

„Es war ein, auch in der Höhe, gerechtes Ergebnis und auch die Mannschaft hat mich fußballerisch zum größten Teil überzeugt“ so Spanier, der am Ende aber auch Lob für die Gäste aus Uevekoven verteilte: „Die sind bereits seit 3 Wochen abgestiegen, fahren 2,5 Stunden ins Münsterland und wieder zurück und präsentieren sich hier enorm selbstbewusst und lassen sich selbst bei einem 0:3 und 2:5 Rückstand nicht hängen. Das ist Fairplay – dem zolle ich meinen höchsten Respekt.“