1. Frauenmannschaft vs CFR Links 4 : 0

Mit 4:0 (1:0) Toren gewannen die Frauen von Germania Hauenhorst am Sonntagnachmittag ihr Meisterschaftsspiel gegen den Tabellenletzten CFR Links Düsseldorf. Durch den, laut Trainer Ralf Spanier, eher „unspektakulären Pflichtsieg“, schob sich die Germania wieder in die TOP 5 der Tabelle in der Regionalliga West.

Die Heimmannschaft startete mit viel Druck in das Spiel und hatte bereits nach zwei Minuten die Chance auf den Führungstreffer. Christina Schimpke setzte sich auf dem Flügel durch und ihre präzise Flanke köpfte Schwester Lisa Schimpke mit voller Wucht an die Latte.  Die Germania bestimmte in der Anfangsphase das Geschehen auf dem Platz, doch der Gast aus Düsseldorf versteckte sich nicht. Immer wieder angetrieben von Kapitänin Antje Heitmann kamen die Düsseldorferinnen zu einigen gefährlichen Kontern, die allerdings keine große Gefahr für das Tor von Anne Gehring waren. Aber auch die Germania ließ die nötige Konzentration vermissen und so plänkelte das Spiel Mitte der ersten Halbzeit vor sich hin. Erst vor der Halbzeit wurde Hauenhorst nochmal richtig gefährlich. Zunächst scheitere Nicole Schampera im Strafrauem an der Gäste Torfrau (35), dann war es erneut Lisa Schimpke, die nach einem langen Ball von Anna Höfker, frei zum Schuss kam, doch dieser verfehlte das Tor nur knapp (36. Min). In der 42. Minute fasste sich dann Lara Hohm ein Herz und donnerte den Ball aus 25m unhaltbar zur 1:0 Führung direkt unter die Latte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff tauchte Kim Wolters noch einmal völlig frei im Strafraum auf, doch auch ihr Schuss fand nicht das Ziel.

In der Halbzeit Pause forderte Spanier von seiner Mannschaft mehr Disziplin am Ball und noch mehr Aggressivität gegen den Ball. Und das schien zunächst zu fruchten. Bereits in der 51. Minute erhöhte Lena Wermelt mit einem Schuss aus der Drehung für das 2:0, nachdem sie unmittelbar zuvor nach einem Eckball, das Leder noch an die Latte geköpft hatte. Damit kehrte Ruhe in das Hauenhorster Spiel ein und man ließ Ball und Gegner laufen. In der 75. Minute fiel das 3:0 für die Germania. Kim Wolters legt im Strafraum uneigennützig den Ball quer auf ihre Sturmpartnerin Nicole Schampera und die Goalgetterin netzte trocken ein. Zehn Minuten vor dem Ende war es Kim Wolters selber. die in bester Torjägermanier den Ball mit der Pike aus kurzer Entfernung zum 4:0 Endstand einschoss.

Zufriedenheit beim Schlusspfiff bei der Germania. Der erwartete Sieg war eingefahren und auch die Null stand am Ende. Und so gehen die Germanen Frauen mit einem gestärkten Selbstvertrauen in die kommenden schweren Spiele gegen die Spitzen Teams der Liga.