1. Frauen: Umkämpftes Derby wird von nächster Verletzung überschattet

Die Hauenhorsterinnen kamen nach einigen Umstellungen in der Startformation, im Vergleich zum letzten Wochenende, eher schleppend in die Partie. So waren es in den ersten 30 Minuten vermehrt die Spielerinnen aus Ibbenbüren, die gefährlich vor das Tor von Anne Gehring kamen. Bereits in der sechsten Minute musste Gehring durch eine starke Parade zur ersten Ecke für die Heimmannschaft klären. Auch in der neunten sowie in der 20. Minute waren es die Ibbenbürenerinnen, die durch Freistöße gefährlich vor das Hauenhorster Tor kamen. In der 25. Minute waren es demnach die Gastgeberinnen, die durch einen abseitsverdächtigen Pass über die Viererkette der Germania, Berit Richter fanden, die zum 1:0 einschieben konnte.

So leicht wollte Hauenhorst sich in diesem Derby jedoch nicht geschlagen geben und kam nach einigen Umstellungen besser in das Spiel. In der 39. Minute war es Lina Jäger, die erstmals mit einem Fernschuss aus 25 Metern, der nur knapp neben das Tor ging, für ein Aufatmen in den Reihen der Arminia sorgte. Drei Minuten später bewies Merle Kölking ein gutes Auge und steckte den Ball auf Jäger durch, die den Ball jedoch nicht platziert genug auf das Tor bringen konnte. In der 44. Minute wurde Kölking neben dem Strafraum von den Beinen geholt und der Schiedsrichter entschied sich folgerichtig für einen Freistoß. Lina Jäger führte diesen nach Maß aus und fand Jana Krake im Strafraum, die mit einem schönen Kopfballtor für den 1:1 Ausgleich sorgte. Mit diesem Ergebnis gingen beiden Mannschaften in die Kabine.

In der zweiten Halbzeit zeichnete sich ein ähnliches Spiel ab, wobei Hauenhorst dieses Mal zu Beginn die stärkeren Minuten erwischte. In der 53. Minute steckte Kölking auf Lena Wermelt durch, die jedoch mit ihrem Schuss lediglich das Außennetz traf. Zwei Minuten später kam ein Freistoß von Lara Hohm gefährlich vor das Tor der Gegnerinnen. Durch eine gute Abwehrarbeit, vor allem auch durch Laura Voß, wurden weitere Situationen der Arminia sicher geklärt. In der 80. Minute war es noch einmal Wermelt, die durch einen Fernschuss aus 20 Metern für Gefahr sorgte. Dieser Schuss wurde jedoch von der Torhüterin stark pariert. Gegen Ende der Partie wurde Ibbenbüren noch einmal stärker und kam durch eine Ecke sowie einen Freistoß vor das Hauenhorster Tor. Zu einem Schreckmoment kam es, als Lina Jäger in der 4. Minute der Nachspielzeit auf Höhe der Mittellinie unglücklich von den Beinen geholt wurde, sodass diese mit Schmerzen im Knie liegen blieb.

Beide Mannschaften lieferten sich in diesem Derby ein kämpferisches Duell und so war es schlussendlich ein für beide Mannschaften verdientes Unentschieden, das jedoch von der Verletzung der jungen Stürmerin überschattet wird.