Wacker Mecklenbeck vs Damen I 1 : 6

Foto: Steffen Kase Sportfotografie

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Hauenhorst bleibt nach Rückstand ruhig und spielt wie ein Tabellenführer – Finalwoche startet

( LG )– Der Schock nach dem 1:0 von Paula Funcke in der fünften Minute war nur von kurzer Dauer. Germania Hauenhorst kam schlecht in die Partie, ließ sich aber nicht beeindrucken und schoss fünf Minuten später schon den Ausgleich durch Kim Wolters.

 

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Nici Schampera setzte sich auf rechts gut durch und flankte mustergültig auf die schnelle Außenspielerin, die nur noch einschieben musste. Ähnliches Bild zeigte sich in der 18. Minute, als wiederum Schampera eine Flanke reinbrachte. Vollstreckerin war Lena Wermelt, die im Übrigen an diesem Sonntag eine ganz starke Partie zeigte.

 

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Die drei angesprochenen Spielerinnen markierten die weiteren Treffer für die Germania aus Hauenhorst. Den Schlusspunkt einer einseitigen Partie setzte Elisa Gude, die alleine durch die Wackerabwehr lief und vor der Torhüterin eiskalt blieb. 6:1 – 90. Minute.
„Wir sind so nah dran. Jetzt lassen wir uns die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und wollen unbedingt gegen Finnentrop den letzten Schritt machen“, ist Siegers selbstbewusst. „Wir dürfen uns keinen Ausrutscher erlauben, Recklinghausen lauert noch auf die Minimalchance“, ist sich die Trainerin bewusst, dass ihre Mannschaft sich keinen Ausrutscher erlauben darf. Ein Unentschieden würde dem Tabellenführer reichen, da das Torverhältnis gegenüber Recklinghausen um einiges besser ist.

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Finalwoche startet

Ab heute startet für die Mannschaft von Anja Siegers die letzte und entscheidende Woche der Saison. Am Dienstag trifft sich der komplette Kader zum letzten Mal, um anzuschwitzen auf das Pokalfinale am Donnerstag, wo ab 15 Uhr der Ligakonkurrent aus Ibbenbüren wartet. „Wir werden nur was ganz lockeres machen und danach grillen“, weiß die sonst so disziplinierte Trainerin, dass ihre Spielerinnen ein letztes Mal alle Kräfte sammeln müssen, um sowohl gegen Ibbenbüren als auch gegen Finnentrop zu bestehen. „Die Saison war hart und lang. Aber wir sind so nah am Ziel und haben alle Möglichkeiten. Jede Spielerin wird sich zerreißen“, so Siegers. Ausgeschlossen ist es nicht, dass das Spiel nach 90 Minuten keinen Gegner findet. „Arminia ist einer der stärksten Mannschaften in der Liga und der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Das wird ein absoluter Fight“, weiß auch Co-Trainerin Steffi Willmann.
Am kommenden Sonntag findet dann das letzte Heimspiel der Saison statt, Ab 15 Uhr stehen sich Germania Hauenhorst und FC Finnentrop gegenüber. Letztere konnten sich gestern mit einem 2:1 Sieg retten und feierten vorzeitig den Klassenerhalt. „Da müssen wir aber umso mehr aufpassen. Finnentrop kann jetzt befreit aufspielen und sie werden sicherlich alles geben, um uns die Meisterschaft kurz vor Ende noch streitig zu machen“, ist Siegers gewarnt. Spannung pur!

Fazit: FINALWOCHE: ALLES ODER NICHTS!
Wer sowohl Donnerstag, als auch Sonntag nicht kommt, verpasst eine Menge Spannung und Leidenschaft. Donnerstag, 15 Uhr Sportzentrum Ibbenbüren Schierloh. Sonntag, 15 Uhr Waldparkstadion Hauenhorst.
Zum Westfalenpokalendspiel am Donnerstag setzt der Verein einen Fanbus ein. Es sind noch freie Plätze vorhanden. Der Bus fährt ab Waldparkstadion um 13:45 Uhr und ab Emstorplatz ( Osnabrücker Kirmesplatz ) in Rheine um 14:00 Uhr. Der Fahrpreis beträgt 5 €.