Vorwärts SpoHo Köln vs 1. Frauenmannschaft 2 : 2

Hauenhorst beschert Köln den ersten Punkt der Saison

( LG ) – Eine schlechte Leistung lieferten am gestrigen Sonntag die Schützlinge von Anja Siegers beim Tabellenschlusslicht Vorwärts Spoho Köln. „Das war eindeutig zu wenig. In der Anfangsphase haben wir die Kontrolle verloren, dass zog sich bis auf weite Strecken durch unser Spiel“, so Siegers. Bedauerlicherweise musste man kurzfristig auf Torhüterin Anne Gehring und Mittelfeldspielerin Lisa Stoltmann verzichten. Beide sind an einer Magen-Darm-Infektion erkrankt. Auch Kira Fröbrich fehlte verletzungsbedingt. Somit durfte sich Anja Müller auszeichnen, die mit Leib und Seele für den Verein da ist und eine Art Betreuerrolle übernimmt. „Anja hat es hervorragend gemacht und in der Schlussminute super pariert. Sie hat uns das Unentschieden gerettet“, weiß Siegers, dass sie sich auf ihre Torfrau stets verlassen kann.
Schon in der vierte Minute musste Müller aber hinter sich greifen. Durch ein völliges Durcheinander im Defensivbereich hatte die Stürmerin leichtes Spiel und tauchte alleine vor Müller auf – 1:0. Lena Gosewinkel egalisierte nach einer guten halben Stunde diese Führung. Ab diesem Zeitpunkt war Hauenhorst die bessere Mannschaft, hatte viele Spielanteile und einige gute Chancen, die aber ungenutzt blieben.
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Nach der Halbzeit machte Hauenhorst dort weiter, wo sie aufgehört hatten. „Zu diesem Zeitpunkt haben wir besser ins Spiel gefunden und uns die nötige Sicherheit geholt. Was danach aber passierte, ist mit Worten kaum zu erklären“, so Siegers. Sie spricht damit das 2:1 an, welches durch ein Eigentor der Gäste resultierte. Kim Wolters setze sich wie so oft an diesem Tag auf der Außenbahn durch und brachte eine scharfe Flanke in die Mitte, wo Alex Mallwitz bereit stand. Bevor sie jedoch den Ball über die Linie schieben konnte, tat es eine Spielerin von Spoho. Danach aber schaltete Hauenhorst völlig ab. Spoho drückte auf den Ausgleich, Hauenhorst machte unerklärliche Fehler. „Ich weiß nicht, warum wir dann so hektisch wurden und viele Abspielfehler unser Spiel beherrschten. Das 2:2 war eine Frage der Zeit und leider völlig verdient“, ist Siegers ratlos. In der letzten regulären Minute wurde ein Freistoß knapp hinter den 16er geklärt, eine Spielerin von Spoho schaltete am schnellsten und nahm sich ein Herz. Aus gut 20 Metern knallte sie das Leder unhaltbar in den linken oberen Winkel. 2:2 (90.Minute).

Fazit: Ein gerechtes Unentschieden, mit dem der Gastgeber besser leben kann. Es gibt zwei Seiten: Ein Punkt gegen den Abstieg, zwei verlorene Punkte für die Verfestigung im Mittelfeld. Eine klare Leistungssteigerung muss es am kommenden Sonntag geben, denn da erwartet die Germania die Borussia aus Bocholt, die in dieser Saison schon mehrfach bewiesen hat, dass sie zu den ganz großen Aufstiegsfavoriten gehört. Anstoß ist hier um 13 Uhr im heimischen Waldparkstadion.

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