VfL Wolbeck vs 1. Herrenmannschaft 1 : 2

( YB / Titelfoto: Peter Leßmann) Erste Herren erzwingt Sieg in Wollbeck

Mit 2:1 (1:1) konnte Germania Hauenhorst das letzte Spiel vor der verdienten Winterpause gewinnen. Christian Ebbeler und Yannik Willers trafen für den SVG.

Das Spiel startete furios mit guten Möglichkeiten für beide Mannschaften in den ersten Minuten. Wollbeck verfehlte knapp das Tor und auch Christian Ebbeler scheiterte zunächst noch aus spitzem Winkel. Der VfL aus Wollbeck suchte immer wieder den Ex-Neuenkirchener Seidel im Sturmzentrum und spielte lange Bälle auf die Außen. Damit hatte Hauenhorst so seine Probleme und rannte meist hinterher. Doch plötzlich stand es 1:0. Christian Ebbeler zog trocken aus 18m ab und versenkte den Ball in der linken unteren Torecke.

Die Führung hielt allerdings nur wenige Wimpernschläge. Dennis Schnippe verteidigte einen Angriff der Münsteraner und plötzlich ertönte ein Pfiff. Elfmeter. Komplette Fehlentscheidung, die auch die Hausherren zum Großteil vor ein großes Fragezeichen stellte. Wollbeck verwandelte trotzdem. 1:1. Halbzeitpause.

Hauenhorst war unzufrieden mit der eigenen Leistung und wollte zum zweiten Durchgang einiges verändern. Die Schaltzentrale und Absender der vielen guten langen Bälle wurde nun besser bearbeitet. Auch war die Germania jetzt galliger und aggressiver in den Zweikämpfen. Yannick Beermann hätte seine Farben nach 50 Minuten in Führung bringen müssen, nach einer Zuckerflanke von Kemel Koussaybani setzte Beermann den Kopfball allerdings mutterseelenallein aus 5 Metern über das Tor. Mit den Gedanken war er vermultich schon beim Verfassen dieser Zeilen, die bei einem Torerfolg sicherlich anders ausgesehen hätten…

Kurze Zeit später revanchierte sich Beermann für die Zuckerflanke und setzte Koussaybani mit einem feinen Steckpass (Packingwert mindestens 5) in Szene. Koussaybani überwand den Torhüter, der Versuch wurde aber auf der Linie geklärt. So war es Yannik Willers der sein Team auf die Siegerstraße brachte. Einen Diagonallball von Hääänki Koers konnte nur in die Mitte geklärt werden wo Yannik Willers den Ball technisch anspruchsvoll unter die Latte setzte. Der Jubel war groß, ebenso der Wille die Führung über die Zeit zu bringen.

Eine Platzverweis für Jan-Hendrik Koers machte dieses Vorhaben nicht einfacher. In letzter Not brachte er den Wollbecker-Stürmer kurz vor der Strafraumgrenze zu Fall und sah zurecht die rote Karte. Hauenhorst brachte das Ergebnis dennoch über die Zeit und Koers fehlt dem SVG für kein einziges Spiel, da die Sperre am 28.12. abläuft.

„Das war die cleverste rote Karte, die ich in meinem Leben gesehen habe“ – Dennis Schnippe, Sternzeichen Fuchs. Ob „Holling“ allerdings als Maßstab in Sachen Cleverness gelten sollte darf ruhig in Frage gestellt werden…

Nach dem Sieg überwintert die junge Truppe von Markus Heckmann und Thomas Höing nun auf einem einstelligen Tabellenplatz und wird sich auf der kommenden Weihnachtsfeier sicherlich das ein oder andere Kaltgetränk schmecken lassen.

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