SV Berghofen vs. Damen I 1 : 7

( LG ) Nicht nur der Wind fegte über den Kunstrasenplatz in Berghofen. Die Hauenhorsterinnen festigten ihren Tabellenplatz an der Spitze mit einem fulminanten Offensivspiel. Bis zur Halbzeit stand es noch 2:1, ehe dann das Offensivspektakel seinen Lauf nahm.

Foto: Bodo Goeke ( SV Berghofen )

Foto: Bodo Goeke ( SV Berghofen )


Die Zuschauer sahen ein attraktives Fußballspiel und konnten schon in der zweiten Minute das erste Mal den Ball im Netz zappeln sehen. Einen Freistoß von Lena Gosewinkel klärten die Berghofenerinnen nicht konsequent, sodass Kim Wolters aus gut und gerne 20 Meter flach ins rechte Eck einschob. Wer hätte damit gerechnet? Doch es kam noch besser. Die Gastgeberinnen zeigten eine direkte Antwort auf den Führungstreffer. Nach einer schönen Kombination war Shari Noffke auf und davon und konnte von Jule Borgmann nur noch durch ein Foul gestoppt werden. Strafstoß. Diesen verwandelte Paula Peck eiskalt und das Spiel war wieder ausgeglichen (3. Minute). Doch die Siegersschützlinge machten Druck. Lena Gosewinkel vergab zwei Riesenchancen zur wiederholten Führung. Es dauerte jedoch nicht lange, bis die Gäste aus Steinfurt wieder in Führung gingen. Sinah Lütke-Harmölle erzielte nach einem Standard aus kurzer Distanz den zwischenzeitlichen Führungstreffer zum 2:1. Gesagt sein sollte, dass es das erste Tor für die „Neuhauenhorsterin“ ist und es die ganze Mannschaft deswegen umso mehr freut, dass Sinah sich für die gute Leistung heute selber belohnt hat. Dies war auch der Pausenstand.

Foto: Bodo Goeke ( SV Berghofen )

Foto: Bodo Goeke ( SV Berghofen )


Nach der Pause wurde nicht nur der Wind stärker, sondern auch die Gäste aus Hauenhorst. Die Stürmerinnen der Germania wechselten sich beim Toreschießen ab. Zweimal Lena Gosewinkel und dreimal Nici Schampera sorgten dann auch für den in der Höhe verdienten 7:1 Auswärtserfolg der Hauenhorsterinnen. Erfreulich ist auch zu sehen, dass Kathrin Wessel nach langer Verletzungspause problemfrei und fehlerfrei in der Abwehr agieren konnte. Auch Jule Borgmann machte eine gute Partie, die die erkrankte Denise Wacker sehr gut ersetzte.

Fazit: Körperlich fit präsentierten sich die Hauenhorsterinnen bei der Spielvereinigung aus Berghofen und erwarten am Samstag um 13:30 Uhr im Westfalenpokal den Zweiten der Regionalliga, den VfL aus Bochum. Der VfL gewann an diesem Sonntag locker mit 4:0 gegen die Fortuna aus Köln und setze somit ein Zeichen Richtung Waldparkstadion. Noch in der Vorbereitung konnte die Germania aus Hauenhorst den VfL schlagen, der jedoch damals nicht in Bestbesetzung spielte. Dies wird sich am kommenden Samstag ändern. Trainer Andreas Billeter hat momentan den kompletten Kader zur Verfügung. Die Zuschauer können also gespannt sein, ob Hauenhorst dem Niveau der Regionalliga gewachsen ist und vielleicht die kleine Sensation schafft und somit die Positivserie von nunmehr 10 Spielen ohne Niederlage fortsetzen kann.

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