SF Uevekoven vs 1. Frauenmannschaft 2 : 2

( RS ) Mit einem 2:2 (1:1) Unentschieden kehrten die Regionalliga Frauen der Germania am Sonntag abend vom Auswärtsspiel aus Uevekoven zurück.

Für Trainer Ralf Spanier war das Ergebnis am Ende zwar eher glücklich, aber auch verdient. Mit einem Minikader von nur 13 Spielerinnen (Kahtrin Wessel und Lara Hohm mussten kurzfristig krankheitsbedingt passen; Frauke Lunkwitz war privat verhindert) begann die Germania sehr druckvoll. Bereits in der 9. Minute erzielte Nicole Schampera das 1:0, nachdem sie gesehen hatte, dass die gegnerische Torfrau zu weit vor ihrem Tor stand. Doch danach stellte die Germania das Fussballspielen ein und passste sich immer mehr der destruktiven Spielweisse von Uevekoven an. Diese versuchten es auf dem kleinen Kunstrasenfeld immer wieder mit langen Bällen um so die Germanen Defensive unter Druck zu setzen. In der 38. Minute funktionierte dieser Plan auch, als Elena von den Driesch einen langen Ball im Strafraum annahm und mit der Pike durch die Beine von Torfrau Anne Gehring  zum 1:1 einschoss.

Nach dem Pausentee stellte die Germania ihr taktisches System um und versuchte durch mehr Ballbesitz den Gegner zu fordern. Doch diese Maßnahme funktionierte nur bedingt. Nach knapp einer Stunde war es Uevekovens Christel Behr, die nach einem Eckball zur 2:1 Führung einköpfte. Hauenhorst gab aber nicht auf. In der Schlussphase stellte Spanier sein System erneut um und brachte mit Isabell Scheinig und Alexandra Mallwitz seine einzigen Wechselspielerinnen mit der Aufgabe sich ausschließlich offenisv zu präsentieren. Dieses Vorhaben funktionierte und so war es Alexandra Mallwitz, die in der 90. Minute den Ball aus dem Gewühl heraus unhaltbar unter die Latte zum 2:2 ins Tor bugsierte. Jubel bei der Germania und in der knapp fünfminütigen Nachspielzeit wollte Hauenhorst auch noch den Siegtreffer, doch trotz weiterer Abschlussgelegenheiten sollte es nicht sein.

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