SC Borchen vs. Damen I 2:0

LG – Den ersten Dämpfer der Saison musste Aufstiegsfavorit Germania Hauenhorst schon im zweiten Spiel der Saison hinnehmen. Mit einer 2:0 Niederlage fuhren die Schützlinge von Trainerin Anja Siegers alles andere als zufrieden zurück in die Heimat.

Mit nur einem dünnen Kader von 14 Spielerinnen taten sich die in schwarz spielenden Hauenhorsterinnen schwer, gegen das „Bollwerk“aus Borchen zu agieren. Melanie Reinhold setze immer wieder gute Akzente im Spiel nach vorne und bildete zusammen mit Elisa Gude den Motor im Mittelfeld. Im Voraus war klar, dass es alles andere als ein leichtes Spiel werden würde, da der Gegner tief in der eigenen Hälfte agieret und nur mit einer Spitze die Offensivakzente setzte. Für die privat verhinderte Nicole Schampera spielte Kim Wolters zusammen mit Lena Gosewinkel in der Spitze. Letztere war es dann auch, die die erste Chance für die Germania hatte. Einen langen Ball von Zwillingsschwester Marie erlief die 21-jährige, scheiterte aber an der gut stehenden Torhüterin. Die wenigen Chancen, die Borchen zuließ, verpufften oftmals, da den Germaninnen im Abschluss einfach die Kaltschnäuzigkeit fehlte. Diese besaßen die Borchenerinnen dafür doppelt. Durch einen abgefälschten Ball gingen sie mehr als unverdient in Führung. 1:0. Im Spielaufbau hatten die Gäste aus Hauenhorst immer wieder kreative Ideen, die von dem Innenverteidigerduo Marie Gosewinkel und Sinah Lütke-Harmölle ausgingen. In der zweiten Halbzeit musste Hauenhorst dann den zweiten Streich der Gäste hinnehmen. Einen Freistoß verwandelte die gegnerische Stürmerin direkt zum 2:0. Im Fachjargon nennt man es dann wohl ein Traumtor. Dieser Treffer markierte dann auch den mehr als unverdienten Sieg der Gäste aus Borchen.

Positiv bleibt zu vermerken, dass die Hauenhorsterinnern spätestens jetzt begriffen haben sollten, dass man in der Westfalenliga nicht das Maß aller Dinge ist und dass jeder Sieg hart erkämpft werden muss.

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