SC Arminia Ochtrup vs. Herren I 3:0

(YB) Erster Dämpfer für die Erste

Viel vorgenommen hatte sich die Erste für das Auswärtsspiel in Ochtrup. Doch leider lief nicht viel zusammen und man musste den Heimweg mit leeren Händen antreten.

Das Spiel begann denkbar schlecht. Bereits nach wenigen Minuten musste man einem Rückstand hinterher laufen. Der zweite Ball nach einer Ecke landete wieder bei Ochtrup, die diesen noch einmal nach außen legten um von dort die 1:0 Führung mustergültig vorzubereiten. Am zweiten Pfosten musste der Ball nur noch in die Maschen genickt werden.

Danach kam Hauenhorst zu einigen Möglichkeiten. Doch weder Karsten Wessel noch Alexander Hollermann hatten an diesem Tag Schussglück. Wessel köpfte aus guter Position daneben, ein weiterer Schuss von ihm wurde im Fünfmeterraum geblockt. Der sonst so treffsichere Alexander Hollermann scheiterte mehrmals am gutaufgelegten Torhüter der Gastgeber. Nach einer Heuvers-Ecke waren einige Germanen schon am Jubeln, bevor der Keeper den unhaltbar scheinenden Ball doch noch aus dem Kasten fischte. Und als Hollermann den Torwart ausgespielt hatte klärte ein Abwehrspieler auf der Linie. So kam es wie es kommen musste: Ochtrup erhöhte zu einem höchstunglücklichen Zeitpunkt zum 2:0. Wieder landete der zweite Ball nach einer Ecke bei den Gastgebern und erneut köpfte ein Ochtruper den Ball aus dem 5-Meter-Raum ins Tor.

Ochtrup vs. SVG IIn der Halbzeitpause nahm Hauenhorst sich einiges vor, wollte das Spiel unbedingt drehen. Doch an diesem Tag lief nicht viel zugunsten der Truppe aus dem Waldparkstadion. Viele Spieler spielten unter ihrem Niveau der letzten Wochen und der Anschlusstreffer wollte einfach nicht fallen. Und als der Ball dann endlich den Weg ins Netz fand, wurde der Treffer nicht gegeben. Jacques Emmerich stieg nach einer Flanke am höchsten und legte den Ball quer, der Schiedsrichter sah ihn allerdings in einer Abseitsposition. So wurde der Ball aus dem Netz geholt und es ging mit Freistoß weiter. Zu allem Überfluss verletzte sich dann auch noch Karsten Wessel und musste ausgewechselt werden.
Auch die Gelb-Rote-Karte für Ochtrup brachte nicht mehr den erhofften Erfolg. Im Gegenteil: in der 90. Minute traf Ochtrup durch einen indirekten Freistoß aus fünf Metern noch zum 3:0.

Hauenhorst hätte wahrscheinlich bis tief in die Nacht spielen können und hätte trotzdem kein Tor erzielt. Doch so ist das manchmal. Davon sollte man sich nicht negativ beeinflussen lassen und die nächsten Spiele wieder möglichst positiv gestalten. Vielleicht klappts dann auch wieder mit dem Tore schießen.

Bereits am Dienstag steht ein Pokalspiel auf dem Programm, in dem die Germania nichts zu verlieren hat: im Kreispokal ist der Landesligist aus Mesum zu Gast, den es zu ärgern gilt. Alles andere als ein Sieg des Nachbarn wäre natürlich eine Überraschung. Aber der Pokal hat ja bekanntlich seine eigenen Gesetze.

Wichtiger ist dann wieder das Spiel am Wochenende. Zuhause gegen Galaxy Steinfurt sollen dann auf jeden Fall drei Punkte her.

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