Ibbenbürener SV vs 1. Herrenmannschaft 1 : 1

( YB ) Erste kehrt mit Punkt aus Ibbenbüren zurück

1:1 trennten sich am vergangenen Sonntag zwei Neulinge der Bezirksliga im direkten Duell. Nach dem Spielverlauf sehr bitter für die Germania, da das Gegentor erst in der 85. Minute fiel.

Hauenhorst startete gut in die Partie und hätte bereits nach zwei Minuten in Führung gehen müssen. Cristian Ebbeler, der für den angeschlagenen Karsten Wessel in die Startelf rutschte, setzte sich stark auf der rechten Bahn durch und spielte den Ball in den Strafraum, wo mit Lukas Göers die zweite personelle Veränderung im Vergleich zum Sieg gegen Wettringen stand, den Ball aus 2 Metern aber leider nicht im Tor unterbringen konnte. Auch Jan-Niklas Krause hätte die Führung herbeiführen können doch auch er scheiterte nach ca. 20 Minuten. Danach wurden die Hausherren stärker und vergaben teilweise gute Einschussmöglichkeiten oder scheiterten am hellwachen Lukas Flothmann im Germanen-Tor.
Kurz vor der Halbzeit erzielte Hauenhorst das 1:0 nach einer Ecke. Jan-Niklas Krause brachte den Ball in die Mitte, wo Yannick Beermann auf Jacques Emmerich verlängert, der mit dem Kopf zur wichtigen Führung traf.

In der zweiten Halbzeit hatten die Germanen den Gegner lange im Griff und ließen nur Distanzschüsse zu. Im Spiel nach vorne fehlte oft der letzte Ball oder die letzte Konsequenz im Abschluss, um das mögliche 2:0 nachzulegen. Die beste Aktion hatte noch der eingewechselte Marius Reckels, als er mit einem satten Linksschuss nur das Aluminium traf. In der Schlussphase erhöhte Ibbenbüren dann nochmal den Druck und wurde dafür belohnt. Eine scharfe Hereingabe von außen konnte Martin Heckmann nicht klären. Der Ball rutschte ihm über den Spann und durch die Beine von Torhüter Flothmann. Ausgleich.
Die letzten Minuten gab es dann einen wilden Schlagabtausch. Beide Mannschaften wollten den Sieg und Hauenhorst hatte noch einen Hochkaräter. Daniel Feldkamp spielte den Ball im Strafraum quer, doch der Ball ging an Freund und Feind vorbei, sodass sich beide Mannschaften mit einem Punkt begnügen mussten.

Letztendlich kann man sagen, dass auch dieses Spiel wieder gezeigt hat, dass die Germania sich in dieser Liga nicht verstecken muss. Wenn jeder an seine Leistungsgrenze geht und 90 Minuten Fußball „arbeitet“ wird es für jeden Gegner schwierig diese Mannschaft zu schlagen.
So will man sich auch gegen den ambitionierten nächsten Gegner TuS Recke nicht verstecken. Auch wenn man sicherlich als alles andere als der Favorit ins Spiel geht, will man vor allem im heimischen Waldparkstadion ein gutes Spiel liefern und natürlich möglichst punkten.

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