Eintracht Rodde II vs. 2. Herren 3 : 2

70 Minuten Einbahnstraßenfussball
( MW ) Wie sagte Andi Brehme einst: „ Haste Sch***e am Fuß, haste Sch***e am Fuß“. So ungefähr fühlt sich aktuell wohl die 2. Mannschaft der Germania. Denn auch beim Spiel in Rodde, hat mal wieder nicht bessere, sondern die glücklichere Mannschaft gewonnen.
Dabei ist der Spielverlauf schnell erzählt. Die ersten 20 Minuten wurden vom Trainer richtigerweise als „zum Abgewöhnen“ beschrieben. Die Hauenhorster schoben lediglich den Ball von rechts nach links und luden die Gegner durch diverse Unachtsamkeiten zu Chancen ein.
Eine dieser Chancen führte in der 12. Minute zum 1. Gegentreffer für die Hauenhorster. Einen Freistoss aus dem Halbfeld auf den 11er-Punkt erwischte der Stürmer vor Lucas Garmann, verlängerte diesen auf seinen Mitspieler, welcher aus höchstverdächtiger Abseitsposition aus 3m einköpfe. In der 17. Minute mussten die Germanen in der 2. Gegentreffer einwilligen. Nach einem angeblichen Foul von Marcel Garmann entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter.
Wer dann aber mit einer frühen Spielentscheidung gerechnet hatte, sah sich getäuscht. Ab diesem Moment gab es in Rodde nur noch Einbahnstraßenfussball. Die Hauenhorster kamen immer besser ins Spiel und drängten auf den Anschlusstreffer und wurden in der 42. Minute durch den Treffer von Julian Bründermann nach feinem Zuspiel von Björn Reinhold belohnt. Der verdiente Ausgleich blieb jedoch verwehrt unter anderem eben auch, weil ein klarer Handelfmeter nicht gegeben wurde.
Nach der Pause unternahmen das Trainergespann einige Umstellungen um noch weiter offensive Akzente zu setzen. Mehrere gute Möglichkeiten wurden ausgelassen und dann geschah leider das, was die letzten Wochen immer passierte, ein Konter in der 69. Minute führte zum erneuten 2 Tore Rückstand. Weiterhin warfen die Germanen alles nach vorne, jedoch reichte es nur noch zum 3:2 Anschlusstreffer durch Björn Reinhold (90. Min.).
Sicherlich muss man an diesem Tage auch über die zweifellos mangelhafte Schiedsrichterleistung sprechen, denn hier wurde in vielen Situationen mit unterschiedlichem Maße gemessen. Allerdings muss sich jeder einzelne auch mal hinterfragen, ob man nicht selbst am Ende dazu beigetragen hat, in dem man jede Spielsituation kommentiert und diskutiert und man einfach mal die „Klappe“ gegenüber dem Schiedsrichter halten sollte.

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