DJK Arminia Ibbenbüren vs. Damen I 2 : 2

(LG) – Ibbenbüren gegen Hauenhorst in Riesenbeck? Ja, so war es am gestrigen Sonntag. Teuto Riesenbeck bestätigte die Anfrage aus Ibbenbüren, ihren Kunstrasenplatz (der im besten Zustand ist) benutzen zu dürfen, um das letzte Meisterschaftsspiel dieser Saison und somit auch das erste der Rückrunde absolvieren zu können. Eine Vielzahl von Zuschauern (über 100 Zuschauer) sahen ein Spiel auf Augenhöhe, quasi eine Werbung für den Frauenfußball.

IMG_0435Der in rot spielende Tabellenführer aus Hauenhorst kam besser ins Spiel, erarbeitete sich gute Möglichkeiten, die aber ihren Abnehmer immer wieder in der starken Torhüterin Stefanie Kösters fanden. Sowohl Siegers als auch Schmidt konnten in diesem Spiel mit ihren Teams in Bestbesetzung auflaufen. Von Beginn an waren in dem Derby viele Emotionen vorhanden, die eine oder andere Nickelichkeit blieb nicht aus.
Die DJK aus Arminia agierte immer wieder mit langen Bällen aus der Innenverteidigung heraus und suchte die schnelle Melissa Steffen. Diese Bälle wurden jedoch gut abgefangen von den Innenverteidigerinnen Marie Gosewinkel und Sinah Lütke-Harmölle, die beide eine Größe von ca. 180 cm aufweisen. Letztere war es dann auch, die ihre Farben in der 36. Minute in Führung schoss. Nach einer Ecke konnte Arminia nicht entscheidend klären, Lütke-Harmölle schaltete am schnellsten und beförderte das Spielgerät in die gegnerischen Maschen.
Die Zuschauer sahen, dass beide Mannschaften unbedingt den Dreier wollten, spielerisch war das allerdings in der ersten Halbzeit zu wenig.
Mit der Hoffnung auf Besserung ging es in die zweite Halbzeit. Die ersten 20 Minuten gehörten klar den Gästen aus Hauenhorst, die mit Lena Wermelt eine Schaltzentrale zur Halbzeit brachten. Wermelt war es auch, die Lena Gosewinkel durch die Schnittstelle schickte, doch Gosewinkel vergab alleine vor Kösters. Besser machte es wiederum Lütke-Harmölle, die quasi mit einer Kopie des ersten Tores erfolgreich war. Arminia konnte bei einem Standard nicht entscheidend klären und Lütke-Harmölle – die neben Marie Gosewinkel und Lisa Stoltmann Bestnoten bekam – schoss eiskalt ein (70.Minute). Das zweite Tor schien wohl der Weckruf für die Ibbenbürenerinnen zu sein. Hektik und Unruhe beherrschte fortan das Spiel der Siegerself. Folglich verkürzte Nathalie Bock mit einem schönen Heber auf 2:1 (77. Minute). Jetzt presste die Elf von Trainer Schmidt gewaltig, Hauenhorst kam nur noch phasenweise zu kleineren Möglichkeiten. Imke Eversmeyer glich in der 81. Minute zum vielumjubelten Ausgleich aus. So musste man im Lager der Germania feststellen, dass man wieder mal zwei Punkte verloren und leider nur einen gewonnen hat.

Fazit: Heute mal – aufgrund der anstehenden Winterpause – etwas länger.
Zum Spiel: Leider wie schon erwähnt zwei verlorene Punkte, die der Germania bitter weh tun können, aber nicht müssen. Ibbenbüren war über weite Strecken ein ebenbürtiger Gegner, der eigentlich unten den ersten drei Mannschaften der Tabellen wiederzufinden sein müsste.
Zur Hinrunde: Eine starke Bilanz, wirft man mal einen Blick auf die Tabelle. 36 Punkte aus 15 Spielen und ein Torverhältnis von 58 geschossenen Toren und nur 13 kassierten Toren. Momentan haben die Hauenhorsterinnen sechs Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten aus Recklinghausen, der jedoch noch ein Spiel weniger hat. Zurecht darf man sich Herbstmeister nennen. „Ausruhen werden wir uns jedoch nicht. In knapp drei Wochen trifft sich die Mannschaft wieder, um mit der Wintervorbereitung zu starten. „Wir wollen aufsteigen und werden dafür alles geben“, gibt Siegers die Marschroute vor.