2. Frauenmannschaft vs FC Oeding 1 : 2

( MP ) Wenn es nicht läuft gesellt sich auch noch Pech dazu

Ja, die Temperaturen an diesem Sonntag waren in der Mittagszeit extrem hoch, doch das soll nicht der Grund dafür sein, dass die 2. Frauenmannschaft nicht gut in die bereits dritte Partie dieser Saison startete und dem FC Oeding mit 1:2 unterlag.

„Wir waren von Beginn an einfach unkonzentriert, das müssen wir schnellstens abstellen“, analysierte der Germania-Couch Michael Netter nach Spielende das 0:1. Nach einem steilen Pass durch die Abwehrreihen, konnte die Germania die Hereingabe nicht zwingend genug klären und kassierte bereits in der 4. Minute den ersten Gegentreffer.
Hauenhorst versuchte sich anschließend ins Spiel zu kämpfen, verpasste aber aus einigen guten Chancen etwas Zählbares zu erzwingen. Im Gegensatz zu den Gästen aus Oeding, die in der 35. Minute dankend das Geschenk der Hauenhorsterinnen zum 0:2 nach einem Konter nutzten.

Das sonst gute Spiel wollte die Germania nach der Pause in Erfolg umwandeln und presste auf das gegnerische Tor. Allerdings dauert es bis zur 60. Minute bis die Gastgeberinnen die spielerische Überlegenheit in Torgefahr umwandeln konnte. Erst kam Jennifer Rottwinkel dem Tor durch einen Freistoß an den Querbalken extrem nah, bis dann nur eine Minute später der Ball durch Lena Arentz endlich den Weg ins Tor fand. Der Anschlusstreffer brachte die Hoffnung zurück, denn kurz darauf hatte auch Silvia Wiechers die Chance zum Ausgleich, traf aber leider nur den Pfosten. „Wenn wir da noch das 2:2 gemacht hätten, dann hätten wir das Spiel auch noch gewonnen, da bin ich mir sicher“, so Netter. Doch es blieb nach einer starken und kämpferischen zweiten Halbzeit beim unglücklichen Punktverlust vor eigener Kulisse.

Nun heißt es schnell die Köpfe frei kriegen, ehe am kommenden Sonntag der Landesligaabsteiger DJK VfL Billerbeck um 13 Uhr auswärts wartet.

Tore: 0:1 (4.), 0:2 (35.), 1:2 Lena Arentz (61.)

SV Germania Hauenhorst II:
Husken – Heinze (34. Ma. Pruß), J. Rottwinkel, Storm, Groß (75. J. Beckmann) – Wewer (46. S. Wiechers), Kamphues, Krude, Arentz, Scheipers – L. Claßen