1. Frauenmannschaft vs Alemannia Aachen 2 : 3

( LG ) – Das war er also, der Saisonauftakt in der Regionalliga. Leider mit schlechtem Ende und unverdienter Punkteabgabe an die Aachenerinnen.

Germania dominierte von Beginn an die Partie, ging schon mit 1:0 in der ersten Minute durch Nici Schampera in Führung. Aber an diesem Tag gab es einen Mann, der etwas dagegen hatte. Der Schiedsrichter. Er entschied kurzer Hand auf Abseits. Die Mädels um Trainerin Anja Siegers ließen sich allerdings kaum beirren und machten genau da weiter, wo sie in der ersten Minute aufgehört hatten. Einen Pass von Lena Gosewinkel erlief die pfeilschnelle Schampera und vollendete zum 1:0 (3.Minute). Aachen fand nicht ins Spiel und wirkte hektisch. Der Auftritt der Germania war vollkommen regionalligareif. Man kämpfte, wo die nötige Technik fehlte, man spielte schnell und kam immer wieder zu guten Chancen, die leider ungenutzt blieben. So hatte Lena Gosewinkel kurz vor der Pause das 2:0 auf dem Schlappen, als sie sah, dass die gegnerische Torhüterin zu weit vor ihrem Kasten stand. Der Ball ging leider knapp links neben das Gehäuse. „Hätten wir das 2:0 gemacht, wäre Aachen nicht wieder ins Spiel gekommen. Aber hätte, wenn und aber zählt nicht. Wir müssen unsere Chancen nutzen, das wird in dieser Liga sofort bestraft“, so Siegers. S
pricht sie doch nach Seitenwechsel den höchst umstrittenen Freistoß an, den eine Aachenerin direkt verwandelt. In dieser Phase der Partie bekamen die Aachenerinnen Aufwind, drückten die Gastgeberinnen immer mehr in die eigene Hälfte und ließen kaum Luft zum Atmen. Das 2:1 ist schnell erzählt: Identische Situation wie beim 1:1. Freistoß von derselben Spielerin, drin(61.Minute). Aus einem Abwehrfehler resultierte dann das 3:1. Hauenhorst gab nicht auf, erspielte sich immer wieder gute Chancen, aber vergab leider kläglich. In der 88. Minute war es dann wiederum Nici Schampera, die eine Flanke zum Anschlusstreffer verwertete. „Heute kam einfach alles zusammen. Es hätte nicht sollen sein. Aber auf die Leistung und vor allem das Kämpferische können wir aufbauen. Wir haben uns gegen Zweitligaabsteiger sehr gut präsentiert, das honorierte auch das Publikum. Wir sind angekommen, auch wenn noch einige Ausfälle zu kompensieren sind“, so die stolze Trainerin.

Fazit: Am Ende nichts Zählbares. Auf diese Leistung lässt sich aber aufbauen, denn am Sonntag geht es nach Duisburg, um vielleicht die ersten drei Punkte der Saison einzufahren?

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