1. Frauenmannschaft: Vorbereitungsstart und ein weiterer Neuzugang

Am Dienstag, dem 9.1. starten die Regionalliga-Fußballerinnen von Germania Hauenhorst in eine kurze Rückrundenvorbereitung. Begrüßen darf Trainer Ralf Spanier dann auch einen weiteren Neuzugang für sein Team. Nachdem die Germania bereits im Herbst den Wechsel von Offensivspielerin Christina Schimpke zur Rückrunde bekannt gab, folgt ihr nun ebenfalls Schwester Lisa Schimpke in den Waldpark. Die 21-jährige wechselt von Eintracht Ahaus nach Hauenhorst und Spanier freut sich sehr über die Zusage von Lisa Schimpke: “Der Kontakt zu Lisa war logischerweise über Schwester Christina schnell hergestellt. Ein gemeinsames Kaffee trinken in Ahaus mit den Schimpke Schwestern und eine Woche später hatte ich ihre Zusage” so der Coach. Lisa spielte in ihrer Jugend zunächst bei ihrem Heimatverein, dem FC Oeding. Danach wechselte sie zusammen mit Christina in die U 16 Regionalligamannschaft des FC Rhade. Nach dem Wechsel in den Frauenbereich spielte sie in Rhade, ebenfalls mit Schwester Christina, noch in der Frauen Westfalenliga. Danach folgten die Schimpke`s ihren damaligen Jugendtrainer zu Eintracht Ahaus. Vor zwei Jahren trennten sich aber die Fußball Wege der beiden. Während Lisa der Eintracht in Ahaus treu blieb, wechselte Christina zum Landesligisten nach Wessum. Mit Beginn dieser Rückrunde kicken die beiden Schwestern nun wieder gemeinsam in einer Mannschaft und in einer neuen Liga. Trainer Ralf Spanier traut Lisa Schimpke aber ohne weiteres den Sprung in die Frauen Regionalliga zu. “Sie ist schnell, zweikampfstark und taktisch flexibel einsetzbar. Zudem haben wir mit ihr mehr Qualität in der Kaderbreite, was gerade bei den vielen Schichtarbeiterinnen in der Mannschaft nur positiv sein kann.”

Los geht es für die beiden beim Trainingsauftakt in dieser Woche. Mit nur 3 Wochen bis zum ersten Pflichtspiel am 4. Februar gegen den SV Menden, bleibt Spanier nur wenig Zeit seine Mannschaft wieder fit zu bekommen. Doch diese Situation sieht der Trainer eher gelassen. “Aufgrund der beiden Nachholspiele meint es der Terminkalender nicht gerade gut mit uns, aber es geht ja nicht darum die Mannschaft bis zum ersten Spiel auf 100% zu bringen, sondern darum, am 4. Februar besser und erfolgreicher zu sein als der Gegner.”

Mit mindestens 3 Trainingseinheiten in der Woche soll dieses Vorhaben gelingen.

Am 21.1. geht es für die Germania in die Halle, um an den Hallenkreismeisterschaften teilzunehmen. Am 25.1. ist ein Testspiel bei Wacker Mecklenbeck geplant. Ein weiteres geplantes Testspiel am 29.1. bei der SG Coesfeld ist noch nicht ganz sicher. “Das Problem ist, das wir von unseren Terminen her so gut wie keine Testspielgegner finden, da fast alle Teams erst Ende Januar wieder mit ihrer Vorbereitung starten” so Spanier. “Des Weiteren kommt hinzu, dass wir bei einer Titelverteidigung bei den Hallenkreismeisterschaften uns zu weiteren Verbandshallenturnieren verpflichten würden, die sich allerdings wieder mit bereits feststehenden Terminen des Meisterschafts-Spielbetriebes überschneiden.” Also heißt die Devise bei den Regionalligaspielerinnen: Flexibel sein und durch nichts aus der Ruhe bringen lassen.

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